· 

Bewegung, wieso sie so wichtig ist

 

 

 

Wer viel sitzt, tagsüber im Büro, zu Hause vor dem Fernseher oder Computer, der sollte nicht vergessen, sich ab und zu richtig zu bewegen.

 

Damit meine ich nicht den Weg vom Kühlschrank zum Fernseher, vom Auto zur Wohnung, aber auch nicht, dass bewegen gleich Hochleistungssport bedeutet. Für Menschen die sich gar nicht bewegen ist es bereits eine Herausforderung, einmal um den Block zu laufen oder die Treppe statt den Lift zu nehmen.

 

Ohne Bewegung „rosten“ wir ein, die Gelenke, Muskeln und Sehnen werden einerseits nicht richtig durchblutet, aber was schleichend passiert ist der Abbau der Muskeln. Irgendwann ist man zu schwach für alles!

 

Ab einem gewissen Alter wird mehr Körpermasse in Form von Fettdepots angelegt, das Gewicht steigt und steigt. Chronische Krankheiten kommen hinzu, irgendwann beginnen die Schmerzen, jede Bewegung tut weh, was leider oftmals dazu führt, dass man sich noch weniger bewegt.

 

Irgendwann siegt die Bequemlichkeit. Rein theoretisch weiss man, dass man etwas dagegen tun sollte, aber es gibt ja gute Medikamente und es ist gerade so bequem vor dem Fernseher oder das Game am PC ist viel zu spannend. Gerade letzteres führt schon in jungen Jahren zu Übergewicht, vor allem bei jungen Männern, ausserdem beginnt so die soziale Isolation, denn der PC gaukelt einem viele gute Freunde vor.

 

Man ist so in seinem Hamsterrad gefangen, verschiebt alles auf später, nur dass später irgendwann wirklich zu spät ist!

 

Der Gang zum Arzt wird genauso selbstverständlich sie die vielen Medikamente gegen die verschiedenen Symptome, die irgendwie immer mehr werden.

 

Leider neigt der Mensch dazu, in seiner Bequemlichkeit hängenzubleiben.

 

Erst wenn es dann wirklich ans Lebendige geht, sei es durch eine ernste Erkrankung oder weil der Arzt oder Chef Klartext spricht, vielleicht sogar die Existenz auf dem Spiel steht, ist man bereit etwas an seinem Lebensstil zu ändern. Nicht selten findet man sich dann plötzlich in einer Kur oder REHA wieder, wo man sich bewegen und sich der Situation stellen muss.

 

Dies ist meist der Zeitpunkt, wo man sich entscheiden muss, weiter zu machen wie bisher, den Kopf in den Sand zu stecken, alles zu verleugnen, oder aber man realisiert, dass man selber für sein Leben, für seinen Körper verantwortlich ist, stellt sich seinen Problemen und handelt.

 

Dass sind dann die Zeitpunkte wo Menschen plötzlich beginnen Sport zu machen, sich Ziele setzen und sich vornehmen z.B. einen Marathon zu laufen oder sie machen sich auf den Weg nach Santiago de Compostela.

 

Andere gehen den leisen, spirituellen Weg, beginnen zu meditieren, machen Yoga, oder beschäftigen sich mit dem Glauben.

 

Das ist auch für viele den Zeitpunkt, wo sie sich bewusst sind, dass sie an ihrer Ernährung etwas ändern müssen, begreifen, dass ab der zweiten Lebenshälfte andere Regeln gelten, merken, dass der Körper nicht mehr so schnell verzeiht wie noch vor 20 Jahren.

 

Natürlich gibt es auch die Unverbesserlichen, die weitermachen wie bisher, allen andern die Schuld für ihren Zustand geben, nach aussen hin die andern verspotten, diese aber insgeheim beneiden.

 

 

 

„Jeder ist seines Glückes Schmid“

 

 

 

Für mich war meine Krankheit den Tritt in den Hintern, den ich brauchte, um endlich zu realisieren, welchen Weg für meinen Körper, aber vor allem für meine Seele richtig ist.

 

Heute ist für mich Bewegung genauso selbstverständlich wie atmen!

 

Stellen Detailansicht

 

Formularbeginn

 

 

 

 

 

 

Das Kantonsspital Winterthur stellt mit seinen ca. 3500 Mitarbeitern/-innen die umfassende medizinische Grundversorgung für die Region sicher. Darüber hinaus bietet es als Zentrumspital überregional ein umfassendes Spektrum spezialisierter Leistungen und erbringt als Bildungsstätte einen wichtigen Beitrag im Gesundheitsmarkt.