· 

Unsere liebe Nase

 

Die Arbeit unserer Nase

 

https://powerlineteam.lpages.co/fibromyalgie/

 

 

 

Ein Organ das uns eigentlich nur auffällt wenn es Probleme macht, nämlich dann, wenn wir beim Atmen keine Luft mehr kriegen weil sie zugeschwollen ist.

 

Die Luft, die wir einatmen, muss erst mal unsere Nase passieren, bevor sie über Rachen, Kehlkopf, Luftröhre und die Bronchien in die Lunge gelangt. Etwa neun Liter Luft strömen pro Minute durch die beiden Nasenlöcher, und das ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Kein Wunder also, wird die Luft knapp und wir haben plötzlich das Gefühl auf unsicheren Beinen durch die Gegend zu staksen, denn das bedeutet auch, dass unser Hirn zu wenig Sauerstoff bekommt und wir uns kaum noch konzentrieren können.

 

Ausserdem hat die Nase die wichtige Funktion, die eingeatmeten Schadstoffe wie Staub, Krankheitskeime und Bakterien zu binden. Diese bleiben auf der Nasenschleimhaut und in den Flimmerhärchen hängen und werden durch niessen oder schnäuzen wieder ausgeführt. Wenn man nun die Nase hochzieht, gelangen diese Partikel in den Rachen, wo wir dies als Schleim wieder aushusten können, oder wir verschlucken die Partikel und die Magensäure erledigt den Rest. Damit die Nasenschleimhäute allerdings ihrer Funktion nachkommen können, ist es wichtig, dass diese nicht zu sehr austrocknet, da sonst die Schadstoffe einen idealen Nährboden für allerlei Krankheitserreger sind. Ist das der Fall, schwillt die Nase zu, und wir haben einen Schnupfen.

 

Was macht man, wenn durch die Nase keine Luft mehr kommt; wir atmen durch den Mund. Dort wird aber die Luft nicht mehr richtig gefiltert, Viren und Bakterien können so direkt in den Rachen und in die Bronchien vordringen, was wiederum zu Krankheiten wie Bronchitis, oder sogar zu Lungenentzündungen führen kann.

 

Gerade im Frühling ist dies für viele Menschen der Alltag. Es wird wieder geniesst, die Nase tropft, die Augen tränen….der Heuschnuppen hat uns voll im Griff. Dieses Jahr ist es durch die jetzt schon sommerlichen Temperaturen so stark wie schon lange nicht mehr, kommt dazu, dass 2018 ein Jahr ist, wo z.B. die Birken extrem viele Pollen produzieren, und der fehlende Regen und der dauernde Wind erledigen dann noch den Rest. Asthmatiker haben noch zusätzliche Probleme, denn durch die ewig verstopfte Nase atmet man die Pollen direkt in die Bronchien ein, was Asthmaanfälle fördert.

 

Vor allem Schmerzpatienten, die sonst schon am Limit ihrer Kräfte sind, leiden jetzt noch mehr. Viele leiden sowieso zusätzlich an Unverträglichkeiten und haben Allergien, da ist die Nase im Frühling noch viel mehr verstopft. Das bedeutet, dass man noch erschöpfter durch den Tag schleicht, Sauerstoffprobleme hat, und nachts ohne Nasenspray nicht zur Ruhe kommt.

 

Geht man zum Arzt, werden in der Regel noch mehr Medikamente verschrieben, von Nasensprays über antiallergische Tropfen oder Tabletten, bis zu Cortison kann da alles dabei sein, oftmals alles zusammen. Da man in der Regel bei einem chronischen Schmerzsyndrom schon mehr als genug andere Medikamente nimmt, schläft man sich unter Umständen mit noch mehr Nebenwirkungen herum…

 

Da ich ein totaler Nasenatmer bin, weiss ich, was es heisst, zusätzlich zu den Schmerzen die Nächte mit verstopfter Nase durchzumachen. Entweder liege ich wach weil ich nicht weiss wie ich liegen sollt, oder meine Nase ist zugeschwollen und ich japse nach Luft. Leider bin ich zu blöd um am Tag anders zu reagieren, da merke ich erst, dass ich durch die Nase nicht mehr genügend Sauerstoff bekomme, wenn ich mich kaum mehr konzentrieren kann oder mit unsicherem Gang unterwegs bin.

 

Doch was kann man dagegen tun?

 

Als erstes sollte man schauen, dass die Nase nicht austrocknet, die Schleimhäute feucht bleiben. Das kann man mit Dampfinhalationen oder mit Nasensalbe erreichen. Bevor man rausgeht, Salbe in die Nase geben, das bewirkt, dass die Pollenpartikel hängenbleiben und man sie ausschnäuzen kann.

 

Tagsüber die Fenster geschlossen halten, nachts und frühmorgens lüften.

 

Kleider nicht im Schlafzimmer deponieren, nach dem Ausziehen über dem Fenster ausschütteln, Haare abends waschen

 

Eukalyptusöl auf ein Taschentuch geben und neben das Kopfkissen legen, das sollte in der Nacht ein wenig Linderung verschaffen

 

Oder einfach mal trotz schönem Wetter die Wohnung bei geschlossenen Fenstern geniessen, denn irgendwann muss es ja wieder mal regnen und dann bessert sich die Situation mit der Nase schnell wieder.

 

 

 

https://powerlineteam.lpages.co/fibromyalgie/