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Wahre und echte Hilfe

 

Wahrheit und Hilfe

 

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Wahre Hilfe ist, wenn man die Person, die Hilfe braucht, unterstützt, wie sie sich selber helfen kann.

 

Jeder kommt mal in die Situation wo er Hilfe braucht. Sei es, weil er einen Unfall hatte, sich verletzt hat, sich nicht zurecht findet, Probleme am Arbeitsplatz oder in der Partnerschaft hat, die Kinder machen Sorgen, etwas das man eigentlich organisieren sollte, klappt nicht, die Liste ist fast endlos lang.

 

Da ist man natürlich froh, wenn jemand zur Stelle ist, der einem unter die Arme greift, solange dies in einem vernünftigen Rahmen bleibt.

 

Wer hilft meint es in der Regel gut, doch einige meinen es etwas zu gut.

 

Es gibt Menschen, die sehen es als Lebensaufgabe an, anderen zu helfen. Versteh mich richtig, ich bin auch der Meinung, dass man helfen soll, aber wenn der Betroffene sich mit gar nichts mehr auseinandersetzen muss, ist ihm garantiert nicht geholfen.

 

Mit wirklicher Hilfe hat das dann nichts zu tun, sondern eher mit bemuttern oder noch schlimmer mit bevormunden. Der „Helfer“ ist dann so in das Problem des anderen involviert, dass er gleich dessen Leben übernimmt. Er bestimmt wann es Zeit zum Aufstehen ist, welches Essen gut tut, welche Kleider ihm steht, wie man sich verhalten soll, Termine werden organisiert,  und man wird überall hin begleitet. Das Tragische ist, dass der Betroffene in einer solchen Situation erst gar nicht merkt, wie jemand anders das eigene Leben übernimmt, man ist einfach nur dankbar dass man sich um nichts kümmern muss.

 

Wir müssen uns aber bewusst sein, dass wir die Probleme von anderen nicht lösen können, wir können auch niemanden retten.

 

Auch wenn es noch so hart ist zuzuschauen, wie ein geliebter Mensch leidet, durch sein Problem muss er selber. Meist ist dieser Prozess auch nötig, um sich weiter zu entwickeln, auch wenn man den Sinn dahinter in diesem Moment nicht begreift.

 

Das ist auch bei chronischen Krankheiten nicht anders.

 

Die Versuchung ist gross, sich bei Schmerzen einfach hinzulegen und sich für gar nichts mehr zu interessieren.“ Heute Mittag kochen? Das geht gerade nicht, ich habe kaum geschlafen und habe die Energie dazu nicht, ausserdem tut mir alles weh“

 

Glaube mir, ich kann sehr gut nachvollziehen, wie ein Leben mit Dauerschmerzen aussieht. Fast 15 Jahre habe ich in dieser Spirale verbracht, vier davon am tiefsten Punkt meines Lebens, habe nicht bemerkt, wie ich immer weiter hinuntergezogen wurde, habe funktioniert und wäre daran fast zerbrochen. Da mein Ex-Mann nur seine Arbeit und sein eigenes Leben kannte, konnte ich nie auf seine Hilfe und Unterstützung zählen, weshalb er ja auch mein Ex-Mann ist. Alleine nur schon diesen Schritt der Trennung endlich durchzuziehen, brauchte enorm viel Überwindung und Kraft.

 

In der Not weisst Du wer Deine wirklichen Freunde sind…in diesem Satz steckt sehr viel Wahrheit, denn gute Freunde lassen Dich zwar nicht hängen, sagen Dir aber auch mal ganz ehrlich die Meinung. Denn wie soll man wachsen und sich weiterentwickeln wenn man einfach den Kopf in den Sand steckt und hofft dass sich das Ganze von selbst löst?

 

Ich kann Dir garantieren, da kannst Du ewig warten!

 

Der erste Schritt aus der Situation rauszukommen, ist, sie zu akzeptieren. Lerne Deine Krankheit als ein Teil von Dir zu sehen, zwar nicht gerade der beliebteste Teil, aber er gehört nun mal zu Dir. Solange Du Deinen Schmerzen den ganzen Raum im Leben gibst, werden sie auch hartnäckig bleiben. Hattest Du auch schon Situationen, wo Du durch ein Ereignis, wie z.B. ein gutes Gespräch oder einen Ausflug plötzlich realisierst, dass Deine Schmerzen gar nicht mehr so präsent waren, dass Du Dich wieder einmal richtig gut gefühlt hast?

 

Genau so funktioniert es; lenke Dich ab, beschäftige Dich mit den schönen Dingen im Leben, beachte Deine Schmerzen einfach mal nicht und schaue was passiert, wie gut sich das anfühlt. Gehe raus, laufe durch die Gegend. Die ersten paar Male wird Deine innere Stimme ganz schön was dagegen haben, aber schon bald wirst Du merken wie gut sich jeder kleinste Schritt anfühlt, denn wenn Du immer gleich aufgibst, wird sich auch nie etwas ändern!

 

Du selber hast es in der Hand wie Dein Leben verläuft, höre auf, die Verantwortung an andere, wie z.B. Deinen Arzt, Therapeuten, Chef etc. abzugeben..

 

Dies ist ein grosses Thema in meinem Coaching. Ich bin zwar für Dich da, helfe Dir Dein Selbstvertrauen zu stärken, gehe mir Dir gemeinsam den Weg, damit Du mit Deiner Situation umgehen kannst, wieder Lebensfreude und mehr Energie hast, aber WOLLEN musst DU es, denn Deine Probleme und Sorgen kann ich Dir nicht abnehmen.

 

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