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Craniosacral-und Dorntherapie

Heute möchte ich Dir vor allem zwei Therapieformen beschreiben, die leider in den normalen Hausarztpraxen viel zu wenig bekannt sind, oder von vielen Ärzten als Humbug abgetan werden, nicht zuletzt, weil diese helfen und ihnen schlichtweg kein Geld bringen.

 

Dies durfte auch ich bei meinem letzten Hausarzt immer wieder feststellen, von meiner jetzigen Hausärztin werde ich vorbehaltslos in allem unterstützt, denn sie hat erkannt, dass nur der Patient selber weiss, was ihm wirklich gut tut.

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Da einer der grössten Auslöser von Schmerzen meistens die Wirbelsäule ist, macht es immer Sinn, diese Röntgen zu lassen. Leider spricht man auch da bei den meisten Hausärzten an eine Wand, denn dieser interessiert sich in der Regel nur für den direkt betroffenen Schmerzpunkt, und ist nicht bereit, die wirkliche Ursache herauszufinden. Wird man z.B. bei ihm vorstellig weil man Nackenbeschwerden hat, dann wird erst mal ein Schmerzmedikament verschrieben, hilft dies nichts, wird als nächstes eine Spritze in Betracht gezogen, nützt das immer noch nichts, wird dann irgendwann mal über eine Therapie nachgedacht. Dabei können schnell mal ein paar Wochen vergehen und Deine Schmerzen sind nicht besser geworden. Dein Nacken ist immer verspannter, mit der Zeit kommt Schwindel dazu und die Tabletten beginnen langsam auf den Magen zu schlagen. Dabei hätte dieses Problem schon lange gelöst werden können, wenn du von Anfang an direkt zur richtigen Therapie geschickt worden wärst.

Gerade bei Muskelbeschwerden jeglicher Art, liegt die Hauptursache meist bei der Wirbelsäule, bzw. bei den Muskeln, die drumherum sind und oftmals nicht stabil genug sind.

Die einte, sehr erfolgreiche Therapie, die beides wieder ins Gleichgewicht bringen kann, ist die Craniosacral-Therapie:

vom Lateinischen cranium: Schädel; sacral: das Kreuzbein, ist eine alternativmedizinische Behandlungsform, die sich aus der Osteopathie entwickelt hat. Es ist ein manuelles Verfahren, bei dem Handgriffe vorwiegend im Bereich des Schädels, des Nackens, des Zungenbeins, des Thorax, der Wirbelsäule, des Kreuzbeins, des Zwerchfells, des Beckens und der Füsse  ausgeführt werden. 

Das Schöne daran ist, dass man sich für eine Stunde hinlegen kann, und die heilenden Hände des Therapeuten geniessen darf. Dabei wird der Rückenmarksfluss wieder in normale Bahnen gelenkt, die Körpersäfte werden zum Fliessen gebracht. Es ist keine starke manuelle Therapie, im Gegenteil, es kann gut sein dass man dabei einschläft. Man muss sich auch nicht ausziehen, und hat keinen Stress. Die Wirkung ist noch nicht wissenschaftlich erwiesen, aber wer diese Therapie ein paarmal genossen hat, wird schnell merken wie gut sie tut. Vor allem wer an Schwindel leidet, sollte dies ausprobieren, auch wenn, wie bei allen alternativen Methoden die Beschwerden sich erst mal verschlimmern können, die Wirkung kommt garantiert.

 

Dorn-Preuss-Therapie:

Diese Therapie wurde von einem Dieter Dorn in den 70-er Jahren entwickelt.

Laut Dorn führe das moderne Leben zu Bewegungsmangel, Fehlbelastungen und letztlich zu Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens. Dies führt zu immer mehr Muskelbeschwerden, da sich die Muskeln um die Wirbelsäule und das Becken herum neu „platzieren“. Die Folgen sind Schmerzen am ganzen Körper, Schwindel und Schonhaltungen, die alles nur noch verschlimmern. Das Grundprinzip der Dorn-Therapie ist, bei leichten, speziellen Bewegungsübungen, die Wirbel und das Becken wieder in die ursprüngliche Form zu bringen. Das ist nicht anstrengend, kann aber danach, wie bei andern komplementären Therapien, Schmerzen, gefühlt wie Muskelkater nach sich ziehen. Nach einer Therapiesitzung sollte man sich die nächsten paar Tage ein bisschen schonen, damit die Muskeln und Sehnen nicht sofort wieder in die ursprüngliche, falsche Position zurückgehen, denn auch diese müssen sich wieder neu „platzieren“, damit sie dem Becken und der Wirbelsäule den optimalen Halt geben können.

Zusätzlich zu beiden Therapien, ist es sinnvoll, leichtes Krafttraining zu machen, nicht gerade direkt nach der Therapie, aber 2-3 Tage später, damit sich die Muskeln stärken können, und unser Skelett besser unterstützt wird.

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Bitte frage den Therapeuten, was für eine Ausbildung er hat, wie lange diese gedauert hat, denn es gibt leider sehr viele, die sich Therapeuten nennen, die nur ein paar Wochenendkurse besucht haben und meinen, bereits alles zu wissen. Ein guter Therapeut hat eine Ausbildung von mindestens 3 Jahren und bildet sich auch immer weiter.

Ich persönlich spreche sehr gut auf die Craniosacral-Therapie an, geniesse alle 6 Wochen eine Sitzung, und habe somit meine Nackenprobleme, gepaart mit Schwindel gut im Griff.