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Glaubenssätze

Glaubenssätze, was ist das und was bringen sie uns?

 

Definition Glaubenssatz (nach Dilts / Epstein):

Glaubenssätze sind Überzeugungen über uns selbst und darüber, was in der Welt um uns herum möglich ist.

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Glaubenssätze können negativ oder positiv sein und haben auch dementsprechend Einfluss und Wirkung auf unser Leben, auch wenn wir das nicht sehen oder uns dessen nicht bewusst sind.

Vereinfacht gesagt stellen die Glaubenssätze eines Menschen dessen innere "Landkarte" dar, nach der er lebt.

Hat diese „Landkarte“ viele Grenzen, die es in der objektiven Wirklichkeit gar nicht gibt, so verhält sich dieser „Landkartenbesitzer“ in der Realität so, als ob es diese Grenzen gäbe und er fühlt sich hierdurch eingeengt, unsicher oder fühlt sich voller Angst.

Gerade Menschen mit chronischen Schmerzen neigen dazu, irgendwann die Hoffnung zu verlieren und alles nur noch negativ zu sehen. Wenn man den teilweise jahrelangen Leidensweg anschaut, ist diese Haltung auch kein Wunder. Gerade durch die vielen Arztbesuche und Therapietermine, die ewigen Rechtfertigungen, den Stress den man durch die Schmerzen, die Schlafstörungen und die vielen anderen Symptome hat, sind dann die ewig, nicht vorhandenen Diagnosen, oftmals der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Wie soll man da noch positiv denken können!

Irgendwann ist man so in sich gefangen, dass man ALLES nur noch negativ sieht.

Ein Ereignis nach dem andern kommt hinzu; der Job macht man nur noch mit grösster Mühe, schleppt sich nach einer durchwachten, schmerzerfüllten Nacht zur Arbeit, den Haushalt und die Kinder zu versorgen ist bereits eine Höchstleistung, und für einen entspannten Abend mit den Freunden fehlt einem schlichtweg die Kraft. Das bewirkt, dass man den Job irgendwann verliert, gefolgt von Existenzängsten, die Freunde werden immer weniger, weil sie schlicht kein Verständnis für die ewigen Absagen haben, und auch die Familie kann nicht nachvollziehen wieso sich die Situation nicht endlich bessert.

Irgendwann ist man so verzweifelt, fühlt sich von allen unverstanden und im Stich gelassen.

Diese Situation kenne ich nur zu gut, man merkt schnell mal, wer seine echten Freunde sind.

Und trotzdem, genau in solchen Situationen sollte man wieder lernen, positiv zu denken, denn dies kann einem unheimlich gut tun, stärkt und macht Hoffnung. Nicht für die andern, sondern nur für sich selbst.

Was siehst Du morgens wenn Du Dich im Spiegel beobachtest? Schaut Dir da eine völlig erschöpfte, schmerzgeplagte, hoffnungslose Person entgegen, die sich fragt, wie sie den Tag durchstehen soll? Auch das kenne ich, so habe ich mich jahrelang angesehen und gedacht; wenn es doch nur schnell wieder Abend wird, damit ich mich wieder hinlegen kann, am liebsten hätte ich mich für immer verkrochen und meine Wunden geleckt.

Doch irgendwann musste ich mir eingestehen, dass sich an meiner Situation gar nichts ändert, dass ich selber handeln, die Schmerzen irgendwie akzeptieren muss, denn so weiterzumachen war einfach keine Option mehr.

Ich begann mich mit meiner negativen Lebenshaltung auseinanderzusetzen. Ich lernte, was positives Denken ausmachen kann, begann einige Ansätze umzusetzen.

Darunter waren z.B. meine negativen Glaubenssätze, von denen es mehr als genug gab, ins positive umzuwandeln, was gar nicht so einfach war.

Ich schrieb mir alles auf, was mir in den Sinn kam.

Der wichtigste Satz, den ich umwandelte, war der Morgen-Satz. Anstatt mich bereits am Morgen zu bemitleiden, wie schlecht ich doch wieder geschlafen hatte, wie weh mir alles tat, begann ich bereits im Bett mein aktuelles Lieblingslied zu hören. Ich merkte schnell, wie nur eine so kleine Sache ein ganz anderes Gefühl hinterliess. Der Blick in den Spiegel war danach nicht mehr halb so schlimm, ich begann mir zuzugrinsen und zu sagen; „hey schön dass du hier bist, willkommen im Tag, geniesse ihn, geh raus und LEBE!“

Was ich auch viel bewusster tat, war Danke zu sagen, für die kleinen Dinge wie z.B. ein schönes Telefonat, mein Morgenessen oder die Sonne. So baute ich mir Stück für Stück mein neues Leben auf, indem ich beschloss, nur noch angenehme, schöne Gedanken in mein Leben zu lassen.  

Schritt für Schritt fand ich wieder ins positive Leben zurück. Natürlich habe ich immer noch Tage, an denen ich bereits am Morgen weiss, dass es nicht einfach wird, aber dann sage ich mir; „da gehst Du durch, es wird auch wieder Abend.“ Ich habe den festen Glauben, dass nichts ohne Grund geschieht und in der Regel bestätigt sich dies irgendwann auch.

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Achte doch bitte mal ein bisschen genauer auf Deine Gedanken, Deine innere Stimme, denn diese diktiert Dir Dein Leben. Versuche diese in Sätze zu „verpacken“, und sie dann ins positive umzuwandeln.

Genau daran werden wir intensiv in meinem Coaching arbeiten, den Glauben an sich selbst wieder zu finden, denn darauf baut sich Dein ganzes Leben auf.