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Vergangenheit

Wie sehr wird unser Leben von der Vergangenheit beeinflusst?

Unsere Vergangenheit hat mehr Einfluss auf unser jetziges, aktuelles Leben als manchem wohl bewusst ist.

Ich möchte sogar so weit gehen, zu behaupten, dass jeder Einzelne von uns es selbst in der Hand hat, wie sehr wir unsere Vergangenheit unser jetziges Leben bestimmen lassen.

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Natürlich ist es immer einfach, alles auf die Vergangenheit abzuwälzen, denn dabei muss man keine Verantwortung übernehmen und kann den Schwarzen Peter praktischerweise andern zuweisen.

Es ist wohl auch kein Zufall dass man oftmals den eigenen Partner an den Kriterien des Vaters/der Mutter aussucht, wenn auch nur unbewusst. Je nachdem wie gut die Beziehung zum Elternteil war, wird auch die Beziehung zum Partner gut, oder wie viele feststellen müssen, eben nicht gut. Entweder kann der Partner dem Elternteil nicht das Wasser reichen oder der Partner spiegelt so sehr dem Elternteil wieder, dass man dabei genauso unglücklich ist wie im Elternhaus. War der Vater Alkoholiker, so sucht die Tochter mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ebenfalls einen Alkoholiker als Mann, natürlich völlig unbewusst. Ist die Mutter ein Putzteufel, wird der Mann bei seiner Frau die gleichen Erwartungen haben. Entweder kann die Frau dem dann  nicht gerecht werden, oder er sucht unbewusst

das Gegenteil und gerät trotzdem an einen Putzteufel, was garantiert eher früher als später zur Trennung führen wird.

Fakt ist, dass unsere Kindheit, unsere Vergangenheit, Einfluss auf unser Leben und unsere Lebensgewohnheiten hat.

Was wir als Kinder mit auf den Weg bekommen haben, das prägt uns. Dies beginnt bereits im Mutterleib. Denn gerade in der Bauchgegend sind viele Nerven, die die Gefühle, Gedanken und die Wahrnehmung der Mutter direkt zum Kind führen, ob diese das will oder nicht. Denkt die Mutter über eine Abtreibung nach, spürt das Kind dies, genauso wie es merkt ob es schon während der Schwangerschaft geliebt wird.

Chronische Schmerzen, die keinen körperlichen Grund haben, sind Signale des Körpers, und zeigen uns, dass irgendwo im seelischen Bereich irgendetwas nicht stimmt.

Unser Körper spricht also über die Schmerzen zu uns, wir müssen nur den Mut haben, zuzuhören!

Oftmals weiss der Patient, wenn er ehrlich zu sich selbst ist, was die Grundursache für die Schmerzen sind, vor allem mit zunehmendem Alter. Es ist wohl auch kein Zufall, dass gerade Menschen in der Mitte des Lebens mit unklaren, chronischen Schmerzen zu kämpfen haben.

Dann hört man vielmals; „meine Mutter hat mich abgelehnt, wollte mich gar nicht, sah mich nur als Last und billige Arbeitskraft, deshalb geht’s mir nicht gut“

„Mein Vater hat mich und die Mutter geschlagen, deshalb habe ich jetzt Schmerzen!“

Ja das stimmt, aber deshalb die ganze Schuld der Mutter/dem Vater unterzujubeln hilft Dir garantiert nicht und die Schmerzen werden so auch bestimmt nicht weniger!

Jeder Erwachsene ist für sich, sein Leben und seinen Körper selber verantwortlich, ob ihm das nun passt oder nicht. Demjenigen der geschlagen wurde, steht es frei, dies bei seinen Kindern genauso zu machen, oder sich zu sagen, gerade weil er weiss, wie es ist so aufzuwachsen, dass die eigenen Kinder dies nie erleben sollen. Der Frau, die von der Mutter abgelehnt und ausgenutzt wurde, steht es frei, ihre Töchter anders zu erziehen und sie zu lieben. Diese Verantwortung kann nicht einfach an die eigenen Eltern abgeschoben werden.

Natürlich gibt es auch diejenigen, die nicht mehr wissen, was geschehen ist, die es entweder verdrängt haben oder zu jung waren um dies richtig einzuordnen. Oftmals macht es Sinn, mit den Familienangehörigen, zu denen man ein gutes Verhältnis hat, zu sprechen, nachzufragen. Auch ich musste auf diesem Weg feststellen, dass da ganz schön viele Ereignisse an den Tag kamen, die ich mir nie hätte vorstellen können, und die Einiges erklärten.

Es braucht Einsicht, Akzeptanz, Willen und vor allem Mut, dagegen anzugehen, aber ich bin der Meinung, dass unser Leben zu kurz ist, um die Verantwortung des eigenen Lebens andern zu überlassen.

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Haben wir also den Mut, akzeptieren unser Leben wie es nun mal ist, mit all dem Schönen und weniger Schönen. Setzen wir uns mit unserer Vergangenheit auseinander, verarbeiten wir sie und begraben sie. Verabschieden wir unsere Schmerzen und beginnen endlich zu leben!!