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Lachen als Medizin

Lachen, die Medizin die einfach glücklicher macht

Lachen ist die beste Medizin und wenn nicht, dann immerhin ein guter Rat!

Lach Dich krank, so bist Du gesund!

Diese beiden Sätze, von Rolf Locher, Trainer für interaktive Kommunikation, habe ich in einem Heft gelesen und wurde neugierig was es damit denn auf sich hat, schlussendlich habe ich den ganzen Artikel regelrecht verschlungen.

https://powerlineteam.lpages.co/fibromyalgie/

Kinder lachen im Durchschnitt etwa 400x pro Tag, ein Erwachsener nur ca. 15x!

Geht’s nur mir so oder stimmt dies nachdenklich wenn man es schwarz auf weiss liest?

Wann hast Du denn das letzte Mal so richtig aus vollem Herzen gelacht?

Lachen soll sogar länderspezifisch sein, und, es wundert mich irgendwie nicht, aber wir Schweizer sind dabei auf den hinteren Plätzen zu finden.

Den wenigsten ist es bewusst, wie wenig sie lachen, man gewöhnt sich an die verbissene, verkniffene Miene mit der man tagtäglich herumläuft.

Seitdem achte ich viel mehr auf die Mimik der Menschen, denen ich täglich begegne. Es ist schon bedenklich, wie wenig gelacht oder auch nur im Ansatz gelächelt wird. Von Grüssen will ich gar nicht erst beginnen, das scheint eine Seltenheit geworden zu sein.

Stress hat ganz klar Auswirkungen auf unser Lachen, denn je mehr Stress, je mehr Anspannung, je weniger Leichtigkeit und somit weniger Lachen.

Lachen soll auch eine Auswirkung auf Krankheiten haben. So ist es aus meiner Sicht klar, wenn sich die eigenen Gedanken nur noch um die eigenen Probleme drehen, wenn man regelrecht in sich gefangen ist, dann hat man schlichtweg nichts mehr zu lachen. Man ist sich in der Regel auch nicht bewusst, dass man da schleichend hineinrutscht, und irgendwann findet man sich mit der aktuellen Situation ab und bleibt darin hängen.

Lachen hat eine grosse Auswirkung auf unsere Atmung, sie wird besser und tiefer, die Sauerstoffversorgung wird erhöht und die Lungenelastizität wird verbessert. Die Herztätigkeit wird angeregt, der Kreislauft kommt in Schwung, der Blutdruck sinkt und die Muskulatur wird stimuliert. Sogar schmerzstillend und entzündungshemmend soll Lachen sein.

Wenn das mal keine guten Argumente sind um wieder vermehrt zu lachen!

Bei Schmerzen ist einem wirklich nicht zum Lachen zumute. Die Auswirkungen von Schmerzen kennen wir aber alle; man hat das Gefühl alles zieht sich zusammen und schmerzt, und irgendwann realisiert man, dass dies einfach nicht mehr aufhört. Deshalb heisst es im Volksmund ja auch, in den Schmerzen feststecken. Das dürfte aber auch der Grund sein, wieso es einem plötzlich viel besser geht, wenn man abgelenkt wird, wenn man sich mit lieben Menschen umgibt, sich wieder mal einen Ruck gibt und das Haus verlässt. Man vergisst die Schmerzen, der Körper kann sich entspannen, man hat das Gefühl endlich wieder zu leben.

Lachen kann man aber auch in Selbsttherapie wieder antrainieren.

https://www.terminland.de/www.netlineteam.ch/

Stell Dich doch mal vor einen Spiegel und lächle Dich an. Du wirst Dich jetzt fragen was denn das für ein Blödsinn sein soll, aber ich sag Dir nur; versuch es einfach mal!

Erst wirst Du Dir ziemlich dämlich vorkommen, und Grimassen schneiden, die Lippen und Mundwinkel verziehen. Zeige Deine Zähne, sage laut die Vokale hihihi und hohoho.  Irgendwann wirst Du über Dich selbst lachen und merken wie befreiend das sein kann.

Wenn dabei noch ein bisschen gute Musik läuft, dann fällt einem so eine Übung gerade mal viel leichter.

Grinse, lächle und lache, Deiner Gesundheit zuliebe!