· 

Liebe und Selbstliebe

Die Liebe ist bei den meisten Menschen eines der dominierendsten Themen in ihrem Leben.

Bereits im Mutterbauch kann das Kind deutlich spüren ob es von der Mutter geliebt wird oder nicht. Genauso kann es aber auch fühlen wenn es unterwünscht ist oder die Mutter gar an Abtreibung denkt. Der Mensch ist ab seiner Zeugung fähig zu fühlen.

https://powerlineteam.lpages.co/fibromyalgie/

Der Säugling und das Kleinkind brauchen viel Liebe, Zuwendung und Nähe. Wenn es dies durch irgendeinen Umstand nicht bekommt, kann dies Auswirkungen bis zum Erwachsenenalter haben und oftmals sieht man sich als Erwachsenen plötzlich damit konfrontiert, seine ungeliebte Kindheit-Jugend aufarbeiten zu müssen/dürfen.

In der Pubertät werden Menschen, die ohne oder mit sehr wenig Liebe aufwachsen müssen, oftmals zu Rebellen, die immer wieder ihre Grenzen überschreiten und Ärger machen. Solches Verhalten ist nichts anderes als der Schrei nach Hilfe, nach Aufmerksamkeit und nach Liebe, auch wenn dies gerade in diesem Alter vehement abgestritten und als uncool angesehen wird.

Menschen die keine Liebe erfahren durften haben meist auch in der Partnerschaft Probleme, nicht zuletzt weil sie sich nicht öffnen können, da sie immer wieder mit Enttäuschungen rechnen. Das ist normalerweise reiner Selbstschutz und es braucht Jahre, bis ein solcher Mensch wirklich vertrauen kann. Solches Verhalten wird natürlich vom Partner nach einiger Zeit wiederum falsch interpretiert und um sich selber zu schützen wird ein Schlussstrich gezogen, was natürlich den Betroffenen nur wieder darin bestärkt, dass es richtig war, nicht vertraut zu haben. Ein Teufelskreis, in dem man oftmals das ganze Leben gefangen bleibt.

Viele haben mit den Jahren der negativen Erfahrungen regelrecht das Gefühl, es nicht wert zu sein geliebt zu werden. 

Allerdings verspüren Menschen, die ohne oder mit sehr wenig Liebe aufwachsen mussten wenig Selbstwertgefühl und Selbstliebe, was Auswirkungen auf ihr ganzes Leben haben kann.

Es ist eine Tatsache, dass, wenn man sich nicht selbst lieben kann, auch nicht in der Lage ist, Liebe weiterzugeben.

Nicht selten hatten chronische Schmerzpatienten eine schlimme Kinderzeit, sei es durch Missbrauch in irgendeiner Form, durch Erniedrigung, durch Erwartungsdruck, durch belastende Familientraditionen und mehr. Oftmals kann oder will man sich als Erwachsener gar nicht mehr an diese Zeiten erinnern und schafft so über die Jahre im eigenen Körper eine Anspannung, die irgendwie und irgendwo ein Ventil sucht.

Schmerzen die durch irgendein Ereignis ausgelöst wurden, sei es durch einen Unfall oder durch eine Krankheit, werden im Körper richtiggehend manifestiert. Auch wenn rein körperlich alles wieder in Ordnung und ausgeheilt ist, sendet der Körper immer noch hartnäckig das Schmerzsignal. Durch die Erwartungen und das funktionieren müssen im Alltag werden diese Schmerzen immer stärker, und es kommen zusätzlich neue Symptome hinzu; der eigene Teufelskreis ist geschaffen.

Es ist daher sicher sinnvoll, sich mit seinem eigenen Leben auseinanderzusetzen. Das bedeutet nicht zwingend, dass man zum Psychiater muss. Wenn man sich allerdings nur schon eingestehen kann, dass irgendwo im Leben etwas Unerledigtes ist, kann dies der Anfang eines neuen Lebens sein.

https://www.terminland.de/www.netlineteam.ch/

Dies ist ein grosses Thema in meinem Coaching, erkennen und den Mut haben, zu handeln. Mit Unterstützung, Betreuung und doch in Eigenverantwortung einen Weg aus diesen Situationen zu finden kann sehr befreiend sein und nicht selten verschwinden dann auch die Schmerzen aus dem Leben.