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Meditation

Meditation bei Schmerzen??

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Menschen mit chronischen Schmerzen haben in der Regel auch immer mit Schlafstörungen und allgemeinen Anspannungen zu kämpfen.

Oftmals bekommen sie daher den Rat, sich in autonomen Training zu üben oder sich mit Meditation zu beschäftigen.

Diesen Rat bekam ich auch, und weiss daher, wie schwer dies in der Praxis umzusetzen ist.

Gefangen im eigenen Körper und seiner Seele, ist man in solchen Momenten gar nicht in der Lage, sich zu entspannen. Alle Gedanken drehen sich nur noch um die bestehende Situation, man beschäftigt sich Tag und Nacht nur noch mit seinen Schmerzen, den begleitenden

Symptomen und bemerkt nicht, wie man immer tiefer in den Strudel aus Verzweiflung und Abhängigkeit rutscht.

Und da soll man sich noch mit Meditation und Entspannung beschäftigen!?

Erst als ich begann, mich mit meiner Situation auseinander zu setzen, meine Schmerzen zu akzeptieren und lernte sie anzunehmen, war ich in der Lage, den Gedanken an Entspannungsübungen überhaupt zuzulassen.

Bei Schmerzen ist in erster Linie der dauernde Gedankenfluss das grösste Hindernis um überhaupt nur in die Nähe eines Entspannungszustands zu kommen. Schafft man es denn irgendwann, dass die Gedanken sich beruhigen und man es sich so richtig gemütlich gemacht hat, kann man sicher sein, dass entweder die Blase ruft oder die Schmerzen bei der langsam einsetzenden Entspannung beginnen.

Allerdings ist Meditation auch eine Einstellungssache und vor allem eine reine Übungssache. Wichtig ist, herauszufinden, was einem denn überhaupt zusagt.

Mein erster Versuch war die Entspannung nach Jakobson. Durch das bewusste Anspannen und Entspannen der Muskeln sollen die Schmerzen abgebaut, und so eine Entspannung im ganzen Körper erreicht werden. Allerdings merkte ich schnell, dass das bei mir nicht funktionierte, denn ich kam nicht mal in die Nähe der kleinsten Entspannung.

Danach versuchte ich es mit autogenem Training. Das ging schon besser und hatte den Vorteil, dass die vielen unkontrollierten Gedanken durch das autonome Wiederholen der Übungen in den Hintergrund traten. So konnte ich Schritt für Schritt meinen Körper fühlen und doch entspannen.

Dann begann ich Bücher zu lesen und Videos über You Tube zu hören und lernte ganz bewusst abzuschalten und die Gedanken nicht mehr festzuhalten, sondern sie einfach vorbeiziehen zu lassen.

Man muss bereit sein, Gefühle und Veränderungen zuzulassen, zu spüren und wahrzunehmen, denn man merkt schnell, dass im Körperinnern etwas geht, dass sich etwas verändert. Man muss auch selber entscheiden, in welche Position man sich am besten begibt um zur Ruhe zu kommen.Bei vielen Meditationen wird empfohlen, diese im Sitzen zu machen, da sonst die Gefahr besteht, dass man einschläft. Für Menschen mit chronischen Schmerzen ist es in der Regel angenehmer beim Zuhören zu liegen und hat den Vorteil, dass man diese auf die Nacht, dank Handy, gleich im Bett, mit Ohrstöpsel bewaffnet, hören kann ohne den Partner zu stören.

Wenn Du Dich bei Regen und Gewitter gut entspannen kannst, dann empfehle ich Dir, auf You Tube unter „Thunderstorm“ hineinzuhören, da findest Du verschiedene Videos die teilweise stundenlang gehen. Unser Hirn ist so gepolt, dass durch den Regen die Schwingungen der Gehirnwellen synchronisiert werden, was Auswirkungen auf unser Energiefeld hat, was wiederum Auswirkungen auf unseren ganzen Körper hat.

Ebenfalls ein guter Ansatz für eine Veränderung sind die Bücher, CDs und Videos von Pascal Voggenhuber, der vor durch viele verschiedene Bücher und die Übung; „zünde Dein inneres Licht an“ sehr grossen Erfolg hat. Diese Übung verhilft zu Entspannung und Ruhe wenn man sie regelmässig macht. 

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Meine Erfahrung ist ganz klar; lässt man Veränderung zu, ist man offen für Neues, lernt man die Situation anzunehmen, die Schmerzen zu akzeptieren, kann man sich besser entspannen und kann so ganz in Ruhe herausfinden, welche Methode am besten zu einem passt.