· 

Waldbaden

Als ich diesen Artikel gelesen habe, habe ich zuerst den Kopf geschüttelt, doch weitergelesen und kam dann zum Schluss, dass dies gar nicht unbedingt das Dümmste ist.

Beim Waldbaden geht es nicht darum zu walken, wandern, biken oder gar joggen, körperliche Bewegung spielt hier eine völlige Nebenrolle. Vielmehr ist bewusstes Innehalten und tiefes Durchatmen angesagt.

https://powerlineteam.lpages.co/fibromyalgie/

Der Name kommt aus dem Japanischen „Shinrin Yoku“ und ist da schon seit Jahrzehnten eine offiziell anerkannte Methode, um Krankheiten vorzubeugen.

Bäume, Kräuter, Büsche, Moose, Pilze und Farne geben bioaktive Substanzen an die Waldluft ab. Wir nehmen diese über die Lungen oder die Haut auf und diese haben eine positive Wirkung auf unser Immunsystem, sie können unseren Herz-Kreislauf positiv beeinflussen und antidepressiv wirken.

Regelmässiges Waldbaden reduziert die Konzentration der Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin. Dies hat zur Folge, dass sich der Blutdruck senkt, das Herz wird besser geschützt, die Konzentration und der Schlaf wird gefördert und das körpereigene Abwehrsystem gestärkt.

Gerade jetz, an heissen Sommertagen, lohnt es sich also doppelt, ein erfrischendes Waldbad zu nehmen.

Doch wie nimmt man ein Waldbad?

Statt irgendwelchen Wanderwegen zu folgen, lässt man sich vom Gefühl leiten, entscheidet spontan, welchen Weg man nimmt. Wenn der Bauch links sagt dann biege ab, wenn er querfeldein gehen will dann geh..

Umarme einen Wald-Baum und spüre seine Wärme. Klingt jetzt vielleicht ein wenig kitschig, aber erste Studien zeigen, dass diBerührung von Holz sowohl Geist als auch Körper entspannen. Wenn Du jetzt denkst, dass Du dann ja genauso gut ein Holzstück von Deinem Holzhaufen umarmen kannst, muss ich Dich enttäuschen, denn im Gegensatz zu einem Baum lebt Dein Holzstück nicht mehr und kann Dir somit auch keine Wärme und Energie mehr geben.

Hast Du ein schönes ruhiges Plätzchen gefunden wo Du Dich auf Anhieb wohlfühlst? Wieso sich nicht einfach mal hinlegen und entspannen, oder sogar meditieren. Das Rauschen der Bäume und Büsche hilft Dir tiefer durchzuatmen und besser loszulassen. Dasselbe geht wunderbar an einem Wald-Bach.

Der absolute Hit beim Waldbaden ist das Relaxen in einer Hängematte, die zwischen zwei Waldbäumen befestigt wird, oder das Übernachten in einem schwebenden Baumzelt, inklusive Sternenhimmel und Abenteuer.

Wichtig dabei ist der Zeckenschutz und evtl. ein Handy, falls man mal die Orientierung verlieren sollte. Allerdings sollte das Handy nur im Notfall angestellt werden, denn sonst bringt die ganze Entspannung nichts.

https://powerlineteam.lpages.co/fibromyalgie/

Wenn das mal keine Motivation ist, wieder mal in den Wald zu gehen, sich bei gemütlichem Sein die Zeit zu vertreiben, zu geniessen und durchzuatmen.