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Gemüse-Lektin

Macht Gemüse krank?

(Quelle Glückspost vom 19.07.18)

Täglich Gemüse, viel Obst, Vollkornprodukte, Rohkost….seit Jahren gehen wir davon aus, dass wir uns auf diese Weise besonders gesund ernähren.

Womöglich sind wir aber damit teilweise einem gefährlichen Irrtum aufgesessen.

Der US-Mediziner Steven R. Gundry, ein erfahrener Immunologe, behauptet jetzt: Gemüse ist böse!https://powerlineteam.lpages.co/restart-your-life/

Es lässt unseren Blutdruck, unsere Zucker-und Cholesterinwerte steigen und es soll verantwortlich sein für zahlreiche Herz-Kreislauf und Autoimmunkrankheiten.

Es ist auch tatsächlich paradox: Gemüse enthält doch so viele lebensnotwendige und gesundheitsfördernde Vitamine und Mineralstoffe, wie soll es da denn bitte ungesund sein? Vollkorn weist doch eine so hohe Nährstoffdichte auf, wie kann es da gesundheitsschädigend sein?

Hinter diesem Paradox stecken die sogenannten Lektine. Das sind Eiweisse, welche die Pflanzen entwickelt haben, um sich gegen ihre Fressfeinde zu schützen, sich ungehindert zu versamen und ihren Fortbestand zu sichern. Tiere, die in grossen Mengen Lektine zu sich nehmen, vertragen diese chemische Pflanzenabwehr nicht. Insekten etwas werden damit getötet oder gelähmt. Auch wir Menschen kennen das, grüne Kartoffeln oder rohe Bohnen sind ungeniessbar. Verantwortlich für ihre toxische Wirkung sind eben die Lektine. Beide Nahrungsmittel enthalten besonders viel davon.

Der bekannteste Vertreter der Lektine ist Gluten. Es ist vor allem in Getreide enthalten und muss von vielen Menschen gemieden werden, weil es zu Entzündungen der Dünndarmschleimhaut und zu Zöliakie führen kann. Gluten ist ein Klebereiweiss, was sich die Nahrungsmittelhersteller zu eigen machen, und gerade diese Eigenschaft erklärt das Paradoxe der Pflanzen: Lektine sind ausgesprochen bindungsfreudig, sie heften sich an Zuckermoleküle und verkleben mit Zellen und Gewebe, vor allem an den Darmwänden, die sie damit schädigen und durchlässig machen. Wichtige Nährstoffe, vor allem aus der B-Gruppe, können vom Körper nicht mehr aufgenommen werden. So gelangen Lektine schliesslich in den Blutkreislauf. Der Körper wehrt sich, attackiert die Lektine – und mit ihnen auch gesundes Gewebe und Organe.

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Einige Lektine greifen das Bindegewebe an, chronische Gelenkschmerzen können die Folge sein. Andere gehen auf die Nervenzellen und verursachen Konzentrationsschwäche. Dritte wiederum docken an den Insulin-Rezeptoren der Zellen an, sind diese verstopft, nimmt die Zelle keine Blutzucker mehr auf, es kommt zu Übergewicht oder zu Diabetes.

Die Liste die Dr. Gundry mit Lektinen in Verbindung bringt, ist noch länger.    

Arteriosklerose, Arthritis, Asthma, Alzheimer oder Akne.

Gundrys Erkenntnis beruht auf einer Gruppe von rund 1000 Personen, die an Herz-Kreislauf-oder Autoimmunkrankheiten litten. Unter seiner Aufsicht ernährten sie sich lektinfrei. Nach sechs Monaten hatten sich die Herz-und Blutwerte aller Teilnehmer deutlich verbessert.

Lektinfrei heisst aber nicht Totalverzicht. In vielen Lebensmitteln lassen sich die Pflanzengifte durch die Zubereitung eliminieren oder zumindest stark reduzieren.

Kartoffeln und weisser Reis durch Kochen im Dampfkochtopf, Linsen durch Einweichen, Tomaten durch Schälen und Entsamen. Nur beim Getreide funktioniert Hitze nicht, wohl aber Fermentation – Sauerteigbrot!

Ja, es sind die alten Zubereitungsmethoden, die unsere Vorfahren intuitiv anwendeten und die irgendwann in unserer hektischen Zeit vergessen gingen. Wer weiss denn heute schon, dass Pomodori pelati, die viele von uns als Grundvorrat im Hause haben, geschälte Tomaten bedeutet – lektinfrei!

Liste der lektinreichen Lebensmittel: Brot, Reis, Getreide, Pasta, Bohnen und Hülsenfrüchte, Soja, Nachtschattengewächse wie Tomaten, Peperoni, Auberginen und Kartoffeln, samenreiches Gemüse wie Gurken, Zucchini und Kürbis, Zucker, Cashewkerne, Erdnüsse….

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Für die lektinfreie Ernährung geeignet sind: Wurzelgemüse, Oliven, Kastanien/Kastanienmehl, Kohlgemüse aller Art, Knoblauch, Zwiebeln, Baumnüsse, Haselnüsse, Ziegenkäse, Fleisch, 1 Glas Rotwein pro Tag, dunkle Schokolade, Süssstoffe wie Stevia und Xylit…….

Mehr Infos findest Du im Buch: Böses Gemüse von Dr. Steven R. Gundry