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Salbei - Wunderkraut

Man kann seinen Duft mögen oder nicht, klar ist auf jeden Fall, dass Salbei ein ganz besonderes Kraut ist.

(Hauptquelle: Glückspost vom 19.07.18)

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Der botanische Name von Salbei ist „Salvia officinalis“, stammt vom lateinischen salvare ab und bedeutet „heilen“.

Bereits im Mittelalter durfte Salbei in keinem Kräutergärtchen fehlen.

Die drei wichtigsten Anwendungsgebiete, bei denen Salbei zum Einsatz kommt, sind Probleme im Mund und Rachen, Atemwegserkrankungen und übermässiges Schwitzen. Aber auch als Beruhigungsmittel bei Magen-und Darmproblemen ist Salbei sehr gut anzuwenden.

Seine Heilkräfte verdankt er seinen ätherischen Ölen und seinen Bitter- und Gerbstoffen, welche die Magensaftproduktion anregt und die Verdauung fördert.  

Die Blätter können den ganzen Sommer über geerntet werden, an sonnigen Tagen am besten am späten Nachmittag, dann ist ihr Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten.

Gelagert wird er am besten getrocknet oder eingefroren.

Häufiges Schwitzen ist oftmals sehr unangenehm. Salbei drosselt die Schweissbildung und reguliert so das Mass der Schweissabsonderung. Sein ätherisches Öl beeinflusst das zentrale Nervensystem, das unter anderem die Schweissbildung steuert. Dank der antibakteriellen Wirkung entsteht auch weniger Köprergeruch.

Frauen mit Wechseljahrbeschwerden schätzen ihn als Mittel gegen ihre Hitzewallungen.

Wer an übermässiger Schweissabsonderung an den Füssen leidet, kann mit Salbei ein Fussbad machen. Dafür ein paar Blätter ins heisse Wasser geben, ziehen lassen, das Wasser ein wenig abkühlen lassen und die Füsse zweimal täglich für 10 Minuten darin baden. Danach gut abtrocknen.

Zum Trinken ca. zwei Teelöffel getrocknete Salbeiblätter mit 2,5 dl heissem Wasser übergiessen, etwa 10 Minuten ziehen, absieben und abkühlen lassen. Der Tee wirkt am besten abends vor dem Schlafengehen. Man kann aber auch gut eine Kur machen und trinkt über den Tag verteilt drei bis vier Tassen.

Die schweisshemmende Wirkung von Salbei setzt zwischen dem 1. und 4. Tag der Anwendung ein und lässt ab dem 9. Tag wieder nach.

Damit Salbei richtig wirken kann, sollte man ihn gut durchziehen lassen. 

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Salbei wirkt entzündungshemmend und desinfizierend und ist deshalb in vielen Produkten bei Halsschmerzen, Husten und Atemwegserkrankungen zu finden.

Bei Aphten und Entzündungen im Mund, Zahnfleischproblemen und Druckstellen von Zahnprothesen ist Salbei ebenfalls eine gute Wahl. Die Wirkstoffe im Salbei reinigen die Zähne und können diese sogar weisser machen. Einfach nach den Mahlzeiten ein bis zwei frische Blätter kauen oder Zähne und Zahnfleisch damit einreiben.

Im Magen-Darmbereich wirkt Salbei vor allem in Teeform sehr gut. Bei Magenschmerzen, Blähungen, Darmbeschwerden, Krämpfen…Salbeitee kann schnell Linderung bringen.

Aber auch bei Menstruationsbeschwerden ist Salbei immer eine gute Lösung, da es eine krampflösende und schmerzstillende Wirkung hat.

Zum Einschlafen wirkt er beruhigen, harmonisierend und leicht stimmungsaufhellend.

Aber auch bei Insektenstichen ist Salbei gut einzusetzen. Es kann Schmerzen und Schwellungen danach lindern. Dafür eine Handvoll frische Salbeiblätter mit Wasser bedecken, kurz aufkochen und bei geringer Hitze zwei Minuten köcheln lassen. Die noch warmen Blätter auf die Insektenstiche legen, mit einer Mullbinde abdecken und ein bis zwei Stunden wirken lassen.

Nicht zu vergessen natürlich die Anwendung in der Küche. Salbei gibt verschiedenen Gerichten einen besonderen Zusatzgeschmack. Es gibt ihn in gegen 1000 verschiedenen Geschmacksrichtungen, unter anderem den Limone,-Ananas,-Pfirsich,-oder Honigsalbei, bei uns ist allerdings vor allem der echte Salbei am bekanntesten. Da er vor allem in der mediterranen Küche verwendet wird, kennen ihn die meisten in Verbindung mit Fleisch.

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So vielfältig Salbei auch ist, es ist und bleibt ein Naturkraut, welches immer eine positive, aber auch eine negative Seite hat.

So sollte vor allem Salbeitee von Schwangeren nicht getrunken werden, da sein Hauptbestandteil, das Thujon, wehenfördernde und zusammenziehende Eigenschaften hat. Beim Stillen kann er die Milchproduktion hemmen, was allerdings wiederum beim Abstillen eine gute Hilfe sein kann.

Man kann Salbei aber auch überdosieren. Bei mehr als 15 Blätter pro Tag kann es unerwünschte Nebenwirkungen wie Hitzegefühl, Schwindel, Herzrasen oder Krämpfe auslösen.

Nutzen wir also die Vielfalt der Natur, im Wissen, das alles seinen Ausgleich braucht, im positiven wie auch im negativen zu finden ist.