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Nähe & Distanz

Nähe und Distanz

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Zwei Wörter die untrennbar miteinander verbunden sind.

Nähe steht für nicht vorhandener oder kurzer Abstand

Distanz steht für Abstand, gradlinige Entfernung

Wir Menschen verbinden diese Beiden Wörter vor allem mit dem emotionalen Denken und Fühlen und wenn man nachfrägt, steht Nähe für Positiv, Distanz für Negativ. Aber ist das wirklich so?

Wie bei allem gibt es nicht nur gut oder schlecht, positiv oder negativ.

Eine gesunde Distanz ist sicher nichts negatives, genauso wie der Wunsch nach Nähe.

Als Säugling und im Kleinkinderalter ist die Nähe überlebenswichtig. Wir werden in dieser Zeit geprägt wie wir in unserem späteren Leben mit Nähe umgehen. Erfahren wir in diesem Lebensabschnitt Distanz, Abstand und das Gefühl, nicht willkommen zu sein oder sogar abgelehnt zu werden, können daraus Probleme entstehen, die sich meist nicht nur seelisch bemerkbar machen.

Gerade chronische Schmerzen, die schon jahrelang dauern und körperlich nicht erklärbar sind haben oftmals einen psychischen Hintergrund, auch wenn viele sich das nicht eingestehen wollen. Vielfach sind das Verhalten der Eltern, Ablehnung oder daraus entstehende Situationen die Grundprobleme, die sich erst im Erwachsenenalter in irgendeiner Form zeigen. Es ist aber auch so, dass sich viele gar nicht an die Dinge erinnern, die früher geschehen sind, diese bereits als Kind sehr tief in sich „vergraben“ haben und keine Ahnung haben, wieso es ihnen so schlecht geht. Hier kann eine aufdeckende Hypnose helfen, wenn die betroffene Person dazu bereit ist. Oftmals kann man dann das Trauma zu verarbeiten beginnen, versteht plötzlich wieso was so ist.

Nähe wird auch verbunden mit geliebt werden, man hat den Wunsch in den Arm genommen und akzeptiert zu werden, einfach so wie man ist.

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Auf Distanz geht man völlig unbewusst, wenn man jemanden nicht mag. Vielfach kann man gar nicht so genau sagen, wieso man so fühlt, hört ganz spontan auf seinen Bauch, was auch richtig ist.

Gerade am Arbeitsplatz kann es sein, dass man mit Kollegen zusammenarbeiten muss, die einem nicht sympathisch sind, und trotzdem muss die Arbeit getan werden. Hier hilft nur Kommunikation und Offenheit, denn oftmals stellt sich heraus, dass hinter dem Verhalten des Kollegen einen triftigen Grund für sein Verhalten steht. Anders sieht es aus, wenn man mit dem Chef ein Problem hat, hier hilft vermutlich keine Distanz und auch keine Offenheit, denn er sitzt nun mal am längeren Hebel. Da kann man nur für sich selber eine Entscheidung treffen; annehmen und damit umgehen können, oder halt handeln und sich gegebenenfalls eine neue Stelle suchen.

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Finden zwei Menschen zusammen, treffen auch immer zwei Welten aufeinander. Oftmals geht man automatisch davon aus, dass das, was man von Haus aus kennt, das Richtige ist und ist sich gar nicht bewusst, dass es unserem Gegenüber genau so geht.

Kommt der einte aus einer liebevollen, getragenen, verständnisvollen Familie, der andere aber hat sein Leben lang nur Distanz, Kälte und Abwehr erlebt, wird diese Partnerschaft ziemlich sicher mit einigen Problemen konfrontiert werden. Ist man sich dessen nicht bewusst, versteht den andern nicht in seinem Verhalten, wird diese Partnerschaft vermutlich nicht allzu lange dauern.

Nähe und Distanz wird aber auch oftmals als Machtmittel benutzt. Gerade in Partnerschaften kommt es immer wieder vor, dass der eine mit den Gefühlen des andern spielt. Nähe gibt’s nur als Belohnung, was zu Abhängigkeit und völliger Kontrolle führen kann. Auch hier wird sich irgendwann die seelische Belastung in irgendeiner Form körperlich zeigen.

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Nähe und Distanz, immer wieder ein grosses Thema im Coaching, das verstanden und angenommen werden will.