· 

Toleranz

Toleranz, auch Duldsamkeit ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen anderer oder fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Umgangssprachlich ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung gemeint, die jedoch über den eigentlichen Begriff („Duldung“) hinausgeht. (Quelle Wikipedia)https://powerlineteam.lpages.co/fibromyalgie/

Doch was bedeutet das im Alltag?

Es ist gar nicht so einfach tolerant zu sein und dem Gegenüber seine Marotten zu lassen, wenn man sich im Recht fühlt oder sich aus der Situation negative Ergebnisse ergeben, die für einem persönlich ganz und gar nicht stimmen.

In allen Lebensarenen ist Toleranz immer wieder ein Thema das oft zu Neid, Streit oder gar Hass führt.

Kinder sind in der Regel sehr tolerant, übernehmen aber schon früh die Haltung der Eltern, leben das was ihnen vorgelebt wird.

Bereits im Sandkasten kann man mitverfolgen wie hitzig darüber diskutiert wird wer den Kessel füllen darf und wo der Kuchen gebaut werden soll. Da fliegen schnell mal die Sandspäne und die Schaufel.

In der Schule wird Toleranz ein grosses Thema, gerade bei den vielen Nationen die eine Schulklasse in der heutigen Zeit ausmacht.

In der Pubertät schwindet die Toleranzgrenze beim besten Kumpel schnell mal wenn dieser sich erlaubt der Freundin seines Freundes ein bisschen länger nachzublicken.

Als Erwachsener im Berufsleben wird erwartet, dass man gewisse Sachen respektiert, auch wenn sie nicht immer nachvollziehbar sind, da ist es manchmal sinnvoller einfach zu schwiegen und sich damit Ärger zu ersparen.

Toleranz ist oftmals das grosse Problem und der Auslöser für Trennungen in Partnerschaften.

Jeder Mensch ist in seine Familie hereingeboren und bekommt die Werte mit, die dort vorgelebt werden. Verliebt man sich, treffen unter Umständen zwei völlig verschiedene Wertvorstellungen aufeinander.

Zu Beginn einer Partnerschaft, wenn die Schmetterlinge noch fliegen, ist das kein Problem.

Grosszügig schaut man darüber hinweg dass er chaotische Züge hat, sehr ungeduldig ist, immer Recht hat und das letzte Wort haben will. Im Laufe der Zeit sinkt aber die Toleranzgrenze bis man sich irgendwann über die einstmals so faszinierenden Marotten des andern nur noch aufregt.  

Doch wie kann man diesen „Zustand“ ändern oder gar nicht erst soweit kommen?

https://powerlineteam.lpages.co/fibromyalgie/ Auch wenn es jetzt völlig unromantisch rüberkommt, aber auch eine Partnerschaft ist eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien.

Jede andere Vereinbarung im Leben besiegelt man in der Regel mit einem Vertrag, schriftlich oder mündlich.

Wieso also nicht auch das gleiche mit dem Menschen eingehen, den man liebt?

Hinsetzen und kommunizieren wäre auch da der erste Schritt.

Zuhören, annehmen und akzeptieren!

Der erste Schritt sich selber und den andern zu verstehen…

Welches sind die charakterlichen Eigenarten, wie ist das Gegenüber aufgewachsen, was für Werte hat es mit auf den Weg bekommen?

Immer auch mit im Spiel bei unstimmigen Situationen ist die Macht. Wo zwei oder mehr Menschen aufeinander treffen, versucht einer die Macht und das Sagen zu haben, das ist keine böswillige Reaktion, es liegt einfach in der Natur des Menschen.

Auch da wieder; zuhören, annehmen, versuchen zu akzeptieren…

Das heisst nicht, dass man alles tolerieren muss, aber durch die Gespräche und die Offenheit können viele Missverständnisse ausgeräumt werden. Verständnis für die Eigenarten des andern zeigen, gemeinsame Lösungen finden, das ist eine Bereicherung für jede Partnerschaft.

Nicht selten ist der Auslöser für chronische Schmerzen die grosse Unzufriedenheit in einer Partnerschaft, sei es nun privat oder beruflich. Ist durch ein Ereignis eine Situation mit Schmerzen entstanden, durch Krankheit oder Unfall, wird diese durch die innere Einstellung, den Ärger, den Stress oder das permanent gefühlte Unverständnis der Umgebung schnell mal chronisch. Dies kann ein Prozess sein, der über Jahre dauert, und irgendwann weiss man gar nicht mehr, was denn nun eigentlich der Auslöser war. Man verspürt nur diese ewigen Schmerzen, hetzt von Arzt zu Arzt und bekommt immer wieder zu hören, dass körperlich nichts zu finden ist, dass man eigentlich gesund ist…

https://powerlineteam.lpages.co/fibromyalgie/

Deshalb ist es so wichtig, mit sich selber und seinen Liebsten ehrlich zu sein.

Natürlich ist dies nicht immer einfach und wird viele Diskussionen oder sogar Drohungen und Konsequenzen nach sich ziehen, aber je älter man wird, umso mehr begreift man, dass Gesundheit das höchste Gut ist…