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Zähneknirschen

Zähneknirschen, in der Fachsprache Bruxismus genannt, kommt öfters vor als man denkt.

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Viele Menschen knirschen nachts mit den Zähnen und das kann zu zahlreichen Beschwerden führen.

Die Betroffenen reiben, pressen oder klappen dabei die Zahnreihen von Ober-und Unterkiefer aufeinander. Dabei wirken Kräfte, die oft um ein Vielfaches grösser sind als wenn wir etwas kauen würden.

In der Regel bemerken sie dies selber nicht mal, da dies ein völlig unbewusster Vorgang ist.

Zähneknirschen kann in jedem Alter auftreten. Gerade bei Kindern wird es häufig beobachtet, da gilt es aber als normal und wird mit der Entwicklung des Gesichtes und des Kiefers in Zusammenhang gebracht. Normalerweise verschwindet diese Angewohnheit mit zunehmendem Alter.

Für Erwachsene, die regelmässig mit den Zähnen knirschen, kann es allerdings problematischer werden. Unter den z.T. immens grossen Kräften die da wirken, können Zähne, Kiefergelenke und Kaumuskulatur stark leiden, was sehr schmerzhaft sein kann und zusätzlich zu Verspannungen führen kann. Dies kann von einer eingeschränkten Mundöffnung, Kopf- oder Zahnschmerzen bis hin zu Kieferblockaden führen.

Als Hauptursache fürs Zähneknirschen wird Stress genannt, man beisst wortwörtlich die Zähne zusammen.

Weitere Ursachen können Nervosität, Ängste, Schlafstörungen, Nikotin, Alkohol, Koffein, stimulierende Drogen, bestimmte Medikamente bis hin zu neurologischen Erkrankungen oder auch psychische Probleme sein. Viele Betroffene entwickeln auch eine Überempfindlichkeit auf kalte oder warme Speisen und Getränke.

Da dies ein völlig unbewusster Zustand ist, sprich die Betroffenen gar nicht merken, was sie machen, ist es oftmals der Partner, der irgendwann genervt darauf besteht, dass man etwas dagegen unternimmt. Es ist aber auch möglich, dass der Leidensdruck des „Knirschers“ so hoch wird, die Beschwerden so gross sind, dass er gezwungen wird zu handeln.

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Für eine sichere Diagnose müsste eine Polysomnographie in einem Schlaflabor gemache werden, wo alles genau aufgezeichnet wird, vorher macht es aber Sinn, mit dem Arzt die genaue Situation anzuschauen und alle anderen Möglichkeiten auszuschöpfen.

Das grösste Problem dürften mit der Zeit die Zähne selber sein. Durch das Reiben werden diese regelrecht abgeschliffen, manchmal so weit, dass Füllungen oder sogar künstliche Zähne Schaden nehmen.

Je früher man etwas dagegen unternimmt, desto kleiner sind die Schäden und die Folgeschäden.

Die gängigste und bei den Meisten wohl bekannteste Lösung ist eine Aufbiss-bzw. eine Knirsch-Schiene.

Wer Medikamente nehmen muss und mit den Zähnen knirscht sollte sich vielleicht mal mit dem Hausarzt austauschen und nachfragen ob da vielleicht ein Zusammenhang besteht.

Bei psychischen Problemen macht es sicher Sinn, ein gutes Stressmanagement, Entspannungsübungen, sowie entspannte Zu Bett Geh Rituale auszuwählen und zu pflegen. Bringt dies alles nichts, ist es evtl. eine Überlegung wert, einen Therapeuten zu kontaktieren und das Problem von dieser Seite her anzugehen.

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Zähneknirschen ist also nicht zu unterschätzen und kann im Zusammenhang mit chronischen Schmerzen stehen, vor allem wenn man immer grössere Probleme mit dem Nacken bekommt, sollte man dem auf den Grund gehen.