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Pyrrolurie - oftmals nicht erkannt

Pyrrolurie und Fibromyalgie – eine oft übersehene Verbindung

Quelle: Sigrid Nesterenko

Bei der Pyrrolurie handelt es sich um eine enzymatische Störung im Hämoglobin – Stoffwechsel, die genetisch bedingt ist und familiär gehäuft auftritt. Allerdings vermutet man inzwischen auch, dass sie im Verlaufe des Lebens erworben werden kann wenn bestimmte Auslöser vorliegen.

Experten schätzen, dass 10% der Bevölkerung davon betroffen sind und gehen davon aus, dass viele gar nicht wissen dass sie davon betroffen sind.

Mit ein Grund ist sicher, dass Menschen, die eine Veranlagung zu Pyrrolurie haben, ohne auffallende Beeinträchtigungen leben. Dies kann sich aber schlagartig ändern, wenn ein auslösendes Momentum in Erscheinung tritt. Meistens ist es übermässiger Stress der es auslöst.

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Das Hauptproblem ist, dass Pyrrolurie-Patienten über den Urin Pyrrole ausscheiden und damit dem Körper grosse Mengen an Zink, Mangan und B6 entzogen werden.

Als Folge entwickelt sich ein schwerwiegender, chronischer Mangel dieser wichtigen Nährstoffe, der fatale Auswirkungen haben kann. Je grösser dieser Mangel wird, umso vielfältiger werden die Störungen im Stoffwechsel und bei den enzymbedingten Abläufen. Immerhin sind sie lebensnotwendige Co-Faktoren für über 200 Enzyme.

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Die körperlichen Auswirkungen sind vielfältig und spielen nicht selten bei verschiedenen chronischen Erkrankungen eine Rolle, bzw. werden falsch analysiert.

Typische Merkmale einer Pyrrolurie sind Gedächtnisstörungen, chronische Müdigkeit, neurologische Symptome, Nahrungsmittelintoleranzen bis hin zu ADHS. Ausserdem eine fehlende Traumerinnerung sowie Nachlassen des Namensgedächtnisses und der Handschrift.

Die Krankheit lässt sich im Grunde sehr einfach behandeln, indem man dem Patienten lebenslang die fehlenden Nährstoffe in Form von Nahrungsergänzungsmitteln verabreicht. Es gibt inzwischen sogar extra auf Pyrrolurie zugeschnittene Kombi-Präparate, die die entsprechenden Defizite abdecken.

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Wenn ich mir die Symptome so ansehe, dürften viele Menschen mit chronischen Schmerzen ein Aha-Erlebnis haben. Da sich so ein Mangel langsam aufbaut kann es Jahre dauern bis man dies so richtig spürt und in der Regel haben sich in dieser Zeit bereits diverse andere Symptome dazu entwickelt, für die man immer nur noch mehr Medikamente verschrieben bekommt.

Falls Du also an obgenannten Symptomen oder Auswirkungen leidest, sprich bitte einmal Deinen Arzt darauf an, denn es wäre sehr gut möglich, dass Deine Beschwerden einen plausiblen Grund haben, der sehr einfach beseitigt werden könnte.