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Blutdruck

Blutdruck

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Unser Herz ist ein Schwerarbeiter, 100 000 mal pro Tag schlägt es und pumpt bei jedem Schlag Blut in die Gefässe, dabei entsteht Druck, den sogenannten Blutdruck. Dies ist die Kraft, die das Blut durch den Körper zirkulieren lässt, die Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Bestimmt wird der Blutdruck durch die Kraft des Herzmuskels, das Blutvolumen und den Wiederstand der Arterienwände.

Wenn man sich das vorstellt, dann wird vielleicht manchen klar, wieso es plötzlich Probleme mit dem Blutdruck geben kann und vor allem wieso es oftmals in der Lebensmitte damit beginnt.

Unser Lebenswandel trägt da sehr viel dazu bei, ebenso unsere Ernährung.

Wenn wir jahrelang ungesundes Essen in uns reinstopfen, uns nicht genug bewegen, uns nicht genügen Sorge tragen, dann gibt es in den Gefässen schleichen Ablagerungen, die irgendwann dazu führen, dass das Blut nicht mehr richtig hindurch fliessen kann.

Diese Ablagerungen sind aber mit den Jahren in allen Organen und Gelenken zu finden und machen uns das Leben schwer und das ist dann auch oft der Beginn der schleichenden Schmerzen.

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Der Blutdruck wird in zwei Zahlen mit der Masseinheit „mmHg“ gemessen und bedeutet Millimeter Quecksäule. Der ober Wert wird der systolische genannte der untere Wert der diastolische. Dabei gibt der obere den Druck an, der in der Schlagphase des Herzens in den Schlagadern besteht, der untere beschreibt den Druck in der Ruhephase zwischen den Herzschlägen.

Sind die Druckwerte in den Gefässen nun chronisch erhöht, dann spricht man von Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt.

Ursachen davon sind meist Übergewicht, familiäre Veranlagung, übermässiger Salz- und Alkoholkonsum und länger andauernde Stresszustände, Folgen einer Erkrankung, Störungen des Hormonhaushaltes und des Nervensystems.

Mediziner gehen davon aus, dass in unserer westlichen Welt ca. jeder fünfte davon betroffen ist, aber die wenigsten wissen davon und das kann gefährlich werden.

Von einem zu hohen Blutdruck spricht man ab einem Wert von 140/90mmHg und es wird daher empfohlen, bereits ab 18 Jahren den Blutdruck immer mal wieder zu messen, ab 40 Jahre regelmässig.

Die Folgen davon können Sehstörungen, Schwindel, Herz-oder Nierenprobleme oder Folgeerscheinungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder bis hin zu Nierenversagen sein.

Behandelt wird dieser im Normalfall mit Medikamenten, in der Regel mit den sogenannten ACE-Hemmern. Sie senken den Blutdruck, verzögern so das Voranschreiten der Herzschwäche und lindern Begleiterscheinungen wie Atemnot und damit verbundene Leistungsschwächen.

Natürlich kann man auch aktiv etwas dagegen unternehmen, indem man  sich genügend körperlich betätigt, Stress reduziert und auf eine gesunde Ernährung achtet.

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Das Gegenteil davon, die Hypotonie, also der tiefe Blutdruck macht sich in der Regel schon bald mal mit Schwindelanfällen bemerkbar. Frauen sind öfters davon betroffen, was nicht zuletzt auch mit den monatlichen Blutungen zu tun hat.

Von einem zu tiefen Blutdruck spricht man ab einem Wert von 100/60mmHg.

Bei Blutdruckproblemen macht es Sinn, diesen mehrmals täglich zu messen denn dieser verändert sich im Laufe des Tages. So kennt nur derjenige seine Werte wirklich gut, der zu verschiedenen Tageszeiten misst. Man sollte sich aber auch nicht völlig darauf versteifen, denn das macht nur wiederum Druck und kann Einfluss auf das Ergebnis haben.