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Schwefel gegen Schmerzen

Schwefel gegen Schmerzen

(Quelle Glückspost)

Schwefel, auch MSM genannt, da es sich dabei um Methylsulfonylmethan handelt, ist ein gelber Mineralstoff und bei seinem charakteristischen Geruch denken viele an Feuer, an Schwarzpulver oder sogar vielleicht an die Bibel, in der es heisst, der Herr habe Schwefel und Feuer vom Himmel  fallen lassen.

MSM kommt sowohl im pflanzlichen sowie im menschlichen Organismus vor und ist ein weisses, wasserlösliches, kristallenes Pulver, leicht

bitter und geruchlos, das über die Haut schnell aufgenommen wird.

Der menschliche Körper besteht aus 0,2% Schwefel.

Schwefel ist nach Phosphor und Kalzium das am häufigsten vorkommende Mineral im menschlichen Organismus.

So unscheinbar der Mineralstoff, so gross seine Bedeutung;

Schwefel ist entscheidend am Aufbau des Kollagens beteiligt, dem Gerüstprotein des Körpers, und für die Festigkeit und Struktur des Bindegewebes verantwortlich.

Auch Sehnen, Knorpel und die Gelenksflüssigkeit bestehen zu einem hohen Anteil aus Kollagen und damit aus Schwefel.

Die Bildung von Keratin im Körper ist unmittelbar abhängig von Schwefel; Nägel bestehen zu 98% aus Keratin, auch sein Anteil im Haar ist hoch.

Vitamine wie Vitamin C, Biotin und B1 können nur über eine Reaktion mit Schwefel aktiviert werden. Und schliesslich ist der Eiweissstoffwechsel des Menschen in hohem Masse von Schwefel abhängig.

Die für die Entgiftung der Leber so wichtigen Aminosäuren enthalten Schwefel als zentralen Baustein.

Dass Schwefel gesundheitsfördernd sein kann, ist den wenigsten geläufig und dies hat sich die Gesundheitsbranche zu nutzen gemacht; wir finden es in Tabletten, Kapseln, Salben oder in Badezusätzen.

 

Wie Schwefel wirkt:

 

 

-        Unterdrückt die Schmerzleitung entlang bestimmter Nervenfasern

 

-        Wirkt entzündungshemmend

 

-        Fördert die Durchblutung

 

-        Entspannt verkrampfte Muskulatur

 

-         die Durchlässigkeit der Zellmembran des geschädigten Gewebes

 

-        Wirkt abschwellend

MSM spielt eine essenzielle Rolle im Stoffwechsel des Menschen und verfügt über eine Vielzahl von pharmakologisch bedeutenden Merkmalen; insbesondere eine Wirkung gegen Schmerzen und Entzündungen, sowie antioxidative Eigenschaften, es ist entzündungshemmend und somit schmerzlindernd.

 

Das ist wohl auch der Grund, wieso schwefelhaltige Heilquellen wie Bad Schinznach im Aargau, Bad Gögging in Deutschland oder Saturnia in Italien so beliebt sind und von Rheumakranken regelmässig aufgesucht werden.

 

Schwefel wird vor allem über tierische Nahrungsmittel wie Fleisch, Fisch, Milch und Eier aufgenommen. Pflanzlich kommt MSM am konzentriertesten in Algen, rohem Gemüse und Früchten vor, erntefrisch.

Wissenschaftler vermuten dass Schwefelmangel Haar- und Nagelwachstumsstörungen verursachen kann und eine Rolle bei der Entstehung von Arthrose spielt.

Auch Funktionsstörungen der Leber, vermindere Sehstärke, schlaffes Bindegewebe sowie Abgeschlagenheit und Müdigkeit können die Folge von Schwefelmangel sein.

Bei Arthrose ist die Schwefelkonzentration in den Gelenken meist sehr niedrig. Durch die Kombination von Schwefel mit den natürlichen Zucker-Eiweiss-Verbindung Chondroitin und Glucosamin kann die Produktion von Knorpelsubstanzen und Kollagen im Gelenkknorpel angeregt werden und fördert die Elastizität und die Spannkraft des Knorpels. So kann weiterer Knorpelabbau vermindert werden.

Bei Patienten die an rheumatoider Arthritis leiden, liefert MSM den organischen Schwefel, den der Körper unter anderem für die Bereitstellung von Antioxidantien benötigt. Zudem hindert MSM den Körper daran, die entzündungsfördernden Botenstoffe bereitzustellen, die bei der allgemein als Rheuma bekannten Krankheit eine Rosse spielen.

Bei Muskelschmerzen etwa nach einer längeren Wanderung, mindert MSM die Säurelast in der Muskulatur deutlich.

Kombiniert mit Magnesium, wirkt MSM bei nächtlichen Muskelschmerzen zum Einsatz.

 

Wenn das keine guten Gründe sind seine Apotheke mit MSM-haltigen Mitteln zu ergänzen.