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Salz - weisses Gold

Salz – weisses Gold

Speisesalz, Kochsalz oder auch Tafelsalz ist aus unserer Ernährung nicht mehr wegzudenken.

Der Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen beträgt nur gerade 2-3 g. pro Tag.

Salz wird auch als „weisses Gold“ bezeichnet und wurde früher sogar als Zahlungsmittel verwendet.

 

Schon zu Zeiten der Sumerer und Babylonier wurde Salz als Konservierungsmittel eingesetzt.

 

Da dies früher die einzige Möglichkeit war, Lebensmittel haltbar zu machen, stieg der Preis für Salz in astronomische Höhen, dies konnten sich aber nur die privilegierten Menschen leisten.

Wir kennen hauptsächlich das Steinsalz, das Himalaya Salz, das Meersalz, das Jodsalz oder das Kräutersalz. Diese sind alles Speisesalze.

Um es gleich vorweg zu nehmen, keines davon ist gesünder als das andere, sie sind nur mit anderen Zusätzen versehen.

Am ehesten ist noch das Meersalz zu empfehlen, denn das enthält geringe Mengen an Kalium, Kalzium, Mangan und Magnesium und selbst dieses unterscheidet sich in Aussehen und Geschmack, sowie bei den Inhaltsstoffen als auch im Preis.

Sprechen wir von Meersalz, meinen wir das naturbelassene, mehr oder weniger grobkörnige Salz ohne irgendwelche Zusatzstoffe.

Wenn Meersalz eine rötliche Farbe hat, ist das ein Hinweis darauf dass das Salz nicht völlig getrocknet ist, was auf einer Beimischung von Algen hindeutet.

Ist die Farbe eher grau, ist das ein Hinweis auf unsaubere Arbeitsweise bei der Ernte.

Das Kräutersalz wird mit Kräuter angereichert und das Jodsalz mit Jod.

 

Das weisse Tafelsalz, das wir normalerweise kaufen erhält die Farbe durch die Raffinierung, es wird nach der Ernte gewaschen und bei hohen Temperatur künstlich getrocknet.

 

Speisesalz besteht hauptsächlich aus Natriumchlorid, darf aber bis zu drei Prozent Verunreinigungen durch andere Salze wie unter anderem Magnesiumchlorid und Sulfate enthalten.

Damit es auch schön rieselt, werden Antiklumpmittel wie Kaliumferrocyanid (E 536), Kalziumkarbonat (Kalk), Magnesiumkarbonat oder Silikate zugesetzt.

 

Doch wieso soll man beim Restart – Konzept kein Salz verwenden?

Da wir in der Regel die vorgeschriebene Tagesmenge um ein vielfaches überschreiten, führt die erhöhte Kochsalzzufuhr dazu, dass wir Volumenschwankungen des Körperwassers haben. Wir haben dadurch ein grösseres Durstgefühl und die die Herz-Kreislauf Belastung steigt vermehrt an, was sich wiederum in erhöhtem Blutdruck und eingelagerten Wasseransammlungen zeigt. Ausserdem ist ein Überschuss an Salz noch für andere verschiedene Krankheiten verantwortlich, wie z.B. Osteoporose, Asthma, Schlaganfall oder Nierensteinen.

 

Ein ganz wichtiger Aspekt, gerade für das Restart-Konzept: Salz verhindert das Ausschwemmen von Eiweiss, heisst, es verhindert dass der Stoffwechsel voll arbeiten kann, und man nimmt nicht ab.

 

Salz hat vor allem die Fähigkeit Flüssigkeit zu binden, nicht umsonst wird bei Durchfall empfohlen Brühe zu trinken.

 

Beim Restart soll aber ja, vor allem in den ersten beiden Phasen, soviel wie möglich ausgeschwemmt werden.

Würzt man nun die Speisen mit Salz, wird der Körper in der Ausschwemmung behindert, der Stoffwechsel kann nicht richtig arbeiten.   

Das ist oftmals auch der Grund wieso man in der ersten Phase viel abnimmt und es dann eher stockend vorwärts geht; es wird sehr viel Wasser ausgeschieden, auch wenn man nicht das Gefühl hatte davon etwas eingelagert zu haben.

 

Viele haben meist zu Beginn das Gefühl, dass das Essen nach nichts schmeckt wenn man ohne Salz kochen sollte, aber das ist nur der Beweis, wie süchtig wir im Grunde nach Salz sind.

Es gibt so viele andere, verschiedene Möglichkeiten zu würzen.

Die Natur hat uns mit vielen geschmackvollen Kräutern ausgestattet.

Mit der Zeit wirst auch du merken dass es das zusätzliche Salz gar nicht braucht, oder nur noch einen Bruchteil davon, denn wenn du mal die Nährstofftabellen deiner gekauften Lebensmittel studierst wirst du feststellen dass du nur schon mit diesen Produkten einiges an Salz zu dir nimmst.

Wovon völlig abzuraten ist, sind die Bouillons in Würfeln oder Pulverform; darin hat es nebst dem vielen Salz auch noch Zucker, und beides blockiert den Abbau von Fettzellen.

 

Leben wir also nach dem Motto: „ weniger ist mehr