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Darm - Abnehmen

Darm – Abnehmen

Unser Darm hat ein gewichtiges Wörtchen mitzureden, wenn es darum geht, ob wir mollig oder schlank sind.

Geben wir ihm die richtige Unterstützung, kann er uns sogar dabei helfen, Gesicht zu verlieren.

Billionen von Bakterien und anderen Mikroben leben in unserem Darm und bilden die sogenannte Darmflora. Sie unterstützen die Verdauung, versorgen den Körper mit Vitaminen und Nährstoffen, sorgen für ein intaktes Immunsystem, und sie steuern so eben auch das Körpergewicht.

Die Forschung zeigt, dass bei schlanken Menschen gewisse Bakterienstämme in anderen Konzentrationen vorkommen als bei übergewichtigen Menschen.

Schlanke haben artenreich Mikroben, bei übergewichtigen Menschen ist es weniger variantenreich; es überwiegen die Bakterienarten, die Fettsäuren herstellen für die Körperfettzellen.

Das Gute ist aber;  wir können dies selber beeinflussen.

 

Was kann man denn dafür tun um das zu ändern?

-        Mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu sich nehmen. Das bedeutet, eiweissreich zu essen, vor allem auch pflanzliche Eiweisse.

 

-        Ballaststoffreiche Ernährung zu sich nehmen; Darmbakterien bauen einen Teil der Ballaststoffe, die der Mensch sonst nicht verwerten könnte, zu kurzzeitigen Fettsäuren wie Buttersäure ab. Diese Säuren sind die Hauptnahrungsquelle der Dickdarmzellen, welche den Fett –und Glucose Stoffwechsel in Richtung schlank regulieren.

 

-        Nahrung wieder frisch zubereiten; Zusatzstoffe, die überall in fertigen Sachen enthalten sind, fördern entzündliche Darmerkrankungen und Übergewicht. Dies wiederum fördert Symptome wie Bluthochdruck, veränderte Blutfette, Insulinresistenz, unsere sogenannten Volkskrankheiten.

 

Deshalb Lebensmittel ohne Zusatz – und Konservierungsstoffe kaufen.

 

-        Vielseitig ernähren; durch eine vielfältige Ernährung werden auch viele verschiedene Bakterienstämme gefüttert, was wiederum die Darmflora stärkt

 

-        Essen zur richtigen Zeit; nicht erst essen wenn man Hunger hat, denn dann neigt man dazu schnell und unüberlegt zu essen. Essenspausen von mindestens vier Stunden wirkt sich günstiger auf den Stoffwechsel aus, Insulin und Entzündungsparameter verringern sich deutlich im Blut

 

-        Möglichst wenig Zucker verwenden. Haushaltzucker wird schnell und leicht durch die Darmwand aufgenommen. Er erhöht den Blutzuckerspiegel stärker und fördert die Entstehung von Diabetes Typ 2. Er landet schneller auf den Hüften, denn er hilft Fettdepots anzulegen.

 

Andere Massnahmen die das Abnehmen erleichtern können:

-        Auf Platz 1 ganz klar die Bewegung.

 

-        Gefolgt von den Mentalen oder therapeutischen Methoden wie Yoga, Meditation, Massagen oder Akupressur

 

-        Ätherische Öle können den Stoffwechsel ankurbeln, Vanille stoppt den Heisshunger und fördert das Sättigungsgefühl, Bitterorangenöl wirkt ausgleichend und beruhigend. 5 Tropfen davon in ein Duftlämpchen geben oder ein Bad damit nehmen

 

-        Kräuter helfen bei Verdauungsproblemen die meist mit einer Ernährungsumstellung einher gehen: Pfefferminze als Tee wirkt entkrampfend, ebenso Fenchelsamen.

 

Anis, Enzianwurzel, Kümmel, Melisse, Tausendgüldenkraut, Thymian helfen einzeln oder als Mischung bei Blähungen oder Bauchkrämpfen. Peterli lindert Blähungen, Gänsefingerkraut enthält Gerbstoffe die bei leichtem Durchfall wirken.

 

Man kann also sehr viel selber steuern, das Problem ist nur dass sich das viele nicht bewusst sind und einfach alles glauben was ihnen die Werbung vorgaukelt.

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Wir geben dir gerne unverbindlich und offen Auskunft.