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Fenchel-Anis-Kümmel

Fenchel - Anis – Kümmel - Gewürze

Drei Gewürze die jeder kennt, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch so gut miteinander harmonieren und dem Menschen Gutes tun.

Jedes einzelne hat einen ganz besonderen Duft, wird einzeln völlig anderweitig eingesetzt und doch ergibt die Mischung einen

wohltuenden Mix.

 

Fenchelsamen:

Der Samen des Fenchels enthält eine Vielzahl von Mineralien, phytoöstrogene sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Fenchon, Camphen und Anethol.

Diese Inhaltsstoffe machen den Fenchel wirkungsvoll gegen eine Vielzahl von Beschwerden, wie Blähungen, Verdauungsstörungen, das Reizdarmsyndrom (IBS), Mundgeruch, chronischen Husten, Bluthochdruck, niedrige Milchproduktion bei stillenden Frauen, das

prämenstruelle Syndrom (PMS) oder Koliken bei Babys.

Der Hauptwirkstoff des Fenchels ist das ätherische Öl, welches leichter zu Entfaltung kommt, wenn man die Früchte vorher zermörsert.  Das Öl besteht aus mindestens 50% Trans-Anethol, Fenchon, Eiweiß, Zucker und anderen Begleitstoffen.

Der Fencheltee wirkt in erster Linie beruhigend, krampflösend und verdauungsfördernd. Er gilt als zuverlässiger Partner zu Bekämpfung von diversen Problemen des Magen-Darm-Bereiches. So können Blähungen und Verdauungsprobleme mit seiner Hilfe häufig reguliert und gelindert werden.

Als auswurfförderndes und schleimlösendes Mittel geniesst der Fenchel den Status des unverzichtbaren Helfers bei Problemen der oberen Atemwege infolge von Husten und Erkältungen.

Zu guter Letzt ist seine entzündungshemmende, antiseptische und milchsekretsfördernde Eigenschaft von unschätzbarer Bedeutung.  

 

Anissamen:

Anis ist auch unter Anais, Brotsamen oder Süßem Kümmel zu finden und gilt als Heil- und Gewürzpflanze.

Die Samen der bis zu 60 cm hohen Pflanze sind graugrün bis bräunlich gefärbt. Sie wächst an sonnigen Standorten, welche ideal sind, um ihren typischen Geschmack zu entwickeln.

Sie schmeckt und riecht würzig herb und süßlich-aromatisch und der Geruch erinnert leicht an Lakritze.

Die Samen werden in ganzer und gemahlener Form verwendet. Am intensivsten entwickelt sich das Aroma der im Mörser gestoßenen

Körner.   

Die Samen werden zum Würzen von Weihnachtsgebäck, Brot und Kuchen verwendet. Er passt zu Süßspeisen wie Obstsalaten, Birnen- und Apfelkompott, Milch- und Griesspeisen sowie Pflaumenmus.

Anis wird auch oft als Zutat in Gewürzmischungen wie z.B. Brotgewürze verwendet.

Auch als Anislikör findet die Pflanze schon lange Verwendung.

Der Tee lindert Husten und Erkältung, beruhigt und wirkt schlaffördernd. Außerdem wird er für Darmbeschwerden verwendet.

 

Kümmel:

Kümmel ist auch als Feld- oder Wiesenkümmel, Kümmich oder Karbei bekannt.

Die länglichen kleinen, meist dunkelbraunen, getrockneten Samen der zweijährigen Pflanze gehören mit Sicherheit zu den ältesten Gewürzen Europas.

Kümmel duftet recht aromatisch, schmeckt leicht scharf und besitzt eine süßliche Note.

Kümmel wird als ganze Samen und auch gemahlen angeboten.

Er wird oft für Sauerkraut und vielen Kohlgerichten, wie z.B. Wirsing und Weißkohl, zu verschiedenen Schweine-, Lamm- und Gänsebraten, kräftigen Schmorgerichten und zu herzhaften Kartoffelgerichten, wie unter anderem Bratkartoffeln verwendet. Auch in Suppen und Saucen, Quark und Käse sowie Salaten findet er oft Verwendung. Die ganzen Samen streut man gerne über Brot, Brötchen und viele Gebäckarten.

Sogar die jungen, frischen Blätter besitzen ein feines Aroma und werden als Zutat für Suppen und Salate genutzt.

Kümmel wirkt krampflösend und ausserdem appetitanregend. Er fördert auch den Stoffwechsel sowie die Verdauung.

 

Alle drei zusammen geben eine gute und wohltunende Mischung bei Verdauungsproblemen und können in verdünnter Form an Stelle von Wasser schon bei Babys zur Flaschennahrung und später dem Brei verwendet werden.