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Wasserdampf

Wasserdampf

(Quelle Glückspost)

Er stärkt die Abwehr, befreit die Atemwege, befeuchtet die Schleimhäute, beruhig die gereizte Haut und spendet Feuchtigkeit; die Rede ist vom Wasserdampf.

 

Wasser wurde schon immer zu therapeutischen Zwecken verwendet, besonders beliebt in der Wasserheilkunde sind die Dampfanwendungen.

Sie wärmen Körper und Seele, helfen bei Erkältungskrankheiten, trockenen Schleimhäuten und Bronchialkatarrh, wirken entspannend, entschlacken und stärken das Immunsystem.

Sie sind einfach in der Anwendung und sehr effektiv.

Man hat die Möglichkeit nur Wasser einzusetzen, oder seine Wirkung mit Kräutern und ätherischen Ölen zu intensivieren.

 

Zum Inhalieren gibt es in den Apotheken und Drogerien einfache Inhalationshilfen, die sind in der Regel aus Hartplastik und haben den Vorteil dass der Dampf nur in die Nase steigt und nicht in Augen und im ganzen Gesicht verteilt wird.

Man kann es aber auch sehr gut und einfach selber machen, indem man kochendes Wasser in eine Schüssel giesst. Dabei deckt man den Kopf mit einem Badetuch so ab, dass der Dampf nicht entweichen kann.

Damit das Wasser länger dampft kann man vorher ca. zwei Handvoll Kieselsteine im Backofen erwärmen und ins Wasser geben.

 

Hier ein paar Rezepte die vor allem bei typisch winterliche Beschwerden angewendet werden können:

Nase verstopft?

Mit Kamillenblüten inhalieren, diese lösen den Schleim.

8 TL Kamillenblüten in die Schüssel geben, mit 1 Liter kochendes Wasser übergiessen, und inhalieren.

Während 10 Min. ruhig und gleichmässig einatmen.

 

Husten?

Thymian wirkt krampf- und schleimlösend sowie antibakteriell.

2 EL Thymiankraut in eine Schüssel geben, mit 1 Liter kochendes Wasser übergiessen.

Während 10 Min. unter dem Tuch tief ein und ausatmen.

 

Ohrenentzündung?

Da hilft die Brennnessel. Sie ist entzündungshemmend und antibakteriell.

2 Löffel getrocknete Brennnesselbläter mit 1 Liter kochendem Wasser übergiessen.

Das Tuch über den Kopf ziehen, das betroffene Ohr über die aufsteigenden Dämpfe halten.

 

Das sind allerdings keine Wundermittel die man beliebig lange anwenden soll; wenn sich die Beschwerden nicht bessern, dann unbedingt zum Arzt gehen?