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Bärlauch

Bärlauch ist ein naher Verwandter der Zwiebel und des Knoblauchs und ein erster Frühlingsbote. Am meisten finden wir ihn in Wälder und an Bachläufen und dies sehr gerne dort wo feucht ist und trotzdem den ganzen Tag Sonnenstrahlen den Waldboden berühren.

Bärlauch hat seiner Sage nach seinen Namen vom Bären erhalten, der unter dem Schnee diesen als erste Nahrung zu sich nimmt, wenn er aus dem Winterschlaf erwacht.

Die ersten Blätter sind wirklich sehr früh im Jahr bereits sichtbar, so ab Mitte März kann man schon die ersten kleinen Spitze zwischen dem Laub erkennen. Wir sollten aber mit dem Sammeln nicht zu lange warten, denn sobald er zu blühen beginnt verliert er sein tolles Aroma und dies kann schon ab Mitte April der Fall sein.

Bärlauch findet man bist auf 1900 Meter über Meer und wo du ihn siehst meisst in grossen Mengen und somit kann du ihn häufig auch schon von weit her gut riechen. 

Willst du den Bärlauch pflücken, solltest du darauf achten, dass du immer ein Blatt der Pflanze stehen lässt, so hat er genügend

Kraft weiter zu wachsen zu blühen und im nächsten Jahr wieder seinen Duft zu verströmen und deinen Teller zu bereichern.

 

Noch ein wichtiger Hinweis: es gibt zwei Pflanzen mit denen man den Bärlauch verwechseln kann, dies ist das Maiglöckchen und die Herbstzeitlose. Die Blätter dieser beiden Pflanzen sind jedoch völlig geruchlos und wenn du nicht ganz sicher bist dann reib einfach ein Stück des Blattes zwischen deinen Finger. Richt es stark nach Knoblauch dann kannst du sicher sein dass es wirklich Bärlauch ist.

 

Bärlauch ist auch ein Allrounder  bei den Naturheilmitteln.

Bärlauch ist wirklich ein 1000sassa. Zahlreiche Wirkungen werden dieser Pflanze zugeschrieben. Gewinnst du das Öl dieser Pflanze ist dies leicht schwefelhaltig und hat eine antibakterielle Wirkung, somit kann Bärlauch bei Darmstörungen, Rheuma, Arteriosklerose, Bronchitis, Fieber, Bluthochdruck und noch vielem mehr eingesetzt werden. Und das Beste es schmeck auf noch gut.

 

Wie kann ich Bärlauch zubereiten?

Am besten holst du ihn dir frisch aus dem Wald und verwendest ihn ohne zu kochen, denn sonst verliert er sein tolles Aroma.

Als Pesto, in Salatsaucen, in Tomatensauce zum abschmecken, in Quarksaucen zum dippen, zu Fisch und frischer Spargel und ganz vieles mehr. Du siehst auch hier ist er ein 1000sassa. Du kannst Bärlauch aber auch trocknen oder einfrieren.

 

Willst du mehr Rezepte erfahren oder einfach wissen wie wir Bärlauch in der Ernährungsumstellung einsetzen, dann melde dich.