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Stress im Alltag

Stress im Alltag

 

Auch wenn das Wort Stress heutzutage in aller Munde ist, gibt es doch eine gute Nachricht; rund 40% der Schweizer Bevölkerung empfinden keinen oder kaum Stress.

Die schlechte Nachricht allerdings ist; 13% fühlen sich extrem gestresst und sind somit gefärdet, in ein Burnout zu schlittern.

 

Dies äussert sich in völliger Überforderung und emotionaler Erschöpfung, bis hin zur Depression. Ein Zustand der zu einer längeren Arbeitsunfähigkeit führen kann.

 

Stress entsteht dann, wenn wir in eine Situation kommen, die wir als bedrohlich erleben, weil wir nicht wissen, ob und wie wir sie bewältigen können.

Dabei geht es darum, unsere Kräfte einteilen zu können, mit dem Wissen wie wir all die Herausforderungen, die jeden Tag auf uns zukommen, meistern können.

 

Die wichtigsten Stressauslöser sind gemäss einer Untersuchung die Überbelastung im Beruf oder im Studium, zu hohe Ansprüche an sich selbst, finanzieller Druck sowie soziale Konflikte wie Streit mit dem Partner, der Familie oder Freunden.

 

Die Überforderung äussert sich am häufigsten durch Schlafstörungen, Nervosität und eine hohe Reizbarkeit. Es können aber auch Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, bis hin zu Fressattacken oder völliger Appetitlosigkeit auftreten.

 

Laut einer Studie sind es ganze 54% der Berufstätigen und Studierenden, die selbst nach Feierabend noch über Aufgaben grübeln und deshalb nur sehr schlecht abschalten können.

 

Ein Phänomen, das bei den meisten Betroffenen zu finden ist, das ist die Perfektion. Hohe Ansprüche an sich selbst, sowohl im Berufsleben als auch im Privatbereich und in der Familie, bewirken, dass man unter Dauerstress steht.

 

Ein hoher Anspruch an sich ist sicher nichts Falsches, er kann durchaus leistungsfördernd wirken und bei erzielten Erfolgen die Persönlichkeit positiv stärken. Wenn man aber dauernd das Gefühl hat, nicht gut genug zu sein und es einfach nicht zu packen, die Erwartungen nicht zu erfüllen, dann steigt das Risiko einer Überforderung.

 

Das Gemeine an übermässigem Stress ist nicht nur, dass er auslaugt und müde macht. Es ist auch erwiesen dass das Immunsystem beeinträchtigt wird, und vor allem hungrig macht.

Das Stresshormon Cortisol unterdrückt die Sexualhormone.

Dadurch sinkt der Spiegel des Östrogens, man isst mehr, weil das Hungerhormon Ghrelin nicht mehr gebremst wird. Das wiederum löst Hungerattacken aus.

 

Was kann man nun dagegen tun um gar nicht erst so weit zu kommen?

Jeder Mensch ist verschieden und es ist wichtig, herauszufinden was einem persönlich gut tut.

 

Laut einer Studie greift die Bevölkerung zu folgenden „Rezepten“:

 

-        49 % beschäftigen sich mit dem Internet oder dem Fernseher

 

-        37 % lesen oder machen einfach mal nichts

 

-        35 % gehen raus in die Natur oder beschäftigen sich mit der Familie

 

-        33 % machen Sport oder Hobbies

 

-        Ganze 24 % konsumieren Genussmittel wie Zigaretten, Alkohol oder SüssigkeitenStellen Detailansicht

  

Auch die Natur bietet uns verschiedene Möglichkeiten gegen den Stress anzugehen.

Bevor man zu rezeptpflichtigen Medikamenten greift, die auf Dauer abhängig machen, lohnt es sich, auf sanfte Naturheilmittel zu setzen.

Zur Wahl stehen pflanzliche Medikamente die Hafer, Baldrian, Hopfen, Melisse oder Passionsblume enthalten und direkt entspannen.

Gefragt sind heutzutage aber zunehmend auch Naturheilmittel, die das Nervensystem von innen her stärken und die Selbstheilungskräfte aktivieren. Das sind Wirkstoffe wie Gold und Kalium-phosphoricum.

 

Bevor man aber selber zu experimentieren beginnt sollte man sich in einer Apotheke oder Drogerie beraten lassen.