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Kartoffel-Süsskartoffel

Süsskartoffel – Kartoffel

(Quelle Zentrum der Gesundheit)

 

Süsskartoffeln stammen ursprünglich aus Südamerika und lieben tropisches Klima. Inzwischen können Sie jedoch auch in Deutschland oder der Schweiz angebaut werden. Die Süsskartoffel gilt als eine der gesündesten und nährstoffreichsten Gemüsearten. Sie ist prall gefüllt mit wertvollen Nähr- und Vitalstoffen und hat – bei regelmässigem Verzehr – entsprechend positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Süsskartoffeln schmecken aussergewöhnlich gut und lassen sich in unzähligen Varianten zubereiten – ob roh oder gekocht, ob gegrillt oder als Pommes, ob schnell oder aufwendig, ob nach Art des Hauses oder exotisch. Mit der Süsskartoffel ist alles möglich.

 

Sind Süsskartoffeln mit unseren Kartoffeln verwandt?

Süsskartoffeln werden gelegentlich auch Batate genannt und sind eigentlich gar keine Kartoffeln. Süsskartoffeln sind zwar Knollen, die in der Erde wachsen, doch damit haben sich die Gemeinsamkeiten mit unseren altbekannten "Erdäpfeln" auch praktisch schon erschöpft.

 

Unsere „normalen“ Kartoffeln gehören zu den Nachtschattengewächsen, während die Süsskartoffel ein Windengewächs ist und damit zu einer ganz anderen botanischen Familie gehört.

Die Süsskartoffel kann im Extremfall bis zu 30 cm lang und mehrere Kilogramm schwer werden.

Im Gegensatz zu unserer gewohnten Kartoffel lässt sich die Süsskartoffel nicht so gut lagern. Im Kühlschrank sollte sie in den weniger kühlen Teil gelegt werden. Wer eine kühle Vorratskammer hat, kann die Süsskartoffel auch dort einige Tage lang aufbewahren.

 

Kann man die Blätter der Süsskartoffel essen?

Von unseren Kartoffeln kann man nur die Knollen essen. Der Rest der Pflanze aber ist bekanntlich giftig.

Die Blätter der Süsskartoffel hingegen werden in ihren tropischen Heimatländern als Nahrungsmittel genutzt und zu spinatähnlichen Gerichten verarbeitet.

 

Kann die Süsskartoffel auch roh gegessen werden?

Ja das kann sie. Im Gegensatz zur normalen Kartoffel schmecken Süsskartoffeln in roher Form köstlich süss, saftig und knackig, am ehesten mit dem Geschmack einer Möhre zu vergleichen. Zwar wird behauptet dass die Süsskartoffel Blausäure in toxischen Mengen enthält, in Wirklichkeit kann die Süsskartoffel tatsächlich Blausäure enthalten, allerdings eben nicht in toxisch relevanten Mengen.

 

Kann man die Schale der Süsskartoffel essen?

Bei den herkömmlichen Kartoffeln bildet sich bei falscher Lagerung (bei Licht statt im Dunkeln) vor allem in der Schale einen giftigen Stoff, das Solanin. Dabei verfärbt sich die Schale meist grün. Auch die Triebe enthalten dies, daher werden bei der normalen Kartoffel weder die Triebe noch die Schale gegessen.

 

Die Süsskartoffel gehört aber nicht zu den Nachtschattengewächsen und sie bildet daher auch kein Solanin.

 

Die Schale von biologisch angebauten Süsskartoffeln kann daher problemlos mitgegessen werden. In dieser steckt der wichtige Stoff Caiapo, welchem nachgesagt wird dass er Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Blutarmut und Diabetes positiv beeinflussen kann.

 

Süsskartoffeln sind gute Quellen für Mineralstoffe und Vitamine.

Sie enthalten Kalium, Zink, Mangan, Folsäure, Kupfer und Eisen. Dazu die Vitamine des B-Komplexes, A, C, E und K, ausserdem viele Ballaststoffe.

Dass sich die Süsskartoffel positiv auf die Gesundheit auswirkt erstaunt daher wohl keinen.

Sie wirkt vorbeugend gegen Entzündungen, und somit auch auf verschiedene Volksleiden wie Asthma, Arthritis oder Gicht. Hat aber auch sehr positive Auswirkungen auf das Immunsystem, die Verdauung und den Blutzuckerspiegel.

 

Geniessen wir die etwas andere Knolle in all ihren Varianten.