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Eisen

Eisen

 

Leider gibt es immer wieder Situationen wo der Schmerzpatient Monate-oder gar Jahrelang leidet und dabei wäre mit einer einfachen Blutuntersuchung sehr vieles zu verhindern.

 

Eisenmangel ist bei vielen ein Thema und den Meisten ist nicht klar, dass ein Eisenmangel nicht automatisch bedeutet dass man zu wenig Blut hat.

 

Ein Drittel des Eisens wird in der Leber, der Milz, der Darmschleimhaut und im Knochenmark gespeichert.

 

Da gerade Schmerzpatienten viele Medikamente schlucken und Verdauungsstörungen haben ist es kein Wunder dass sie einen Eisenmangel haben, auch wenn genügend Blut vorhanden ist. Ein Umstand den vielen Ärzten nicht bewusst ist.

 

Eisen (Ferrum) ist ein sogenanntes Spurenelement, das im Körper hauptsächlich am Sauerstofftransport beteiligt ist. Es muss über die Nahrung aufgenommen werden.

Sowohl ein Eisenmangel als auch ein Eisenüberschuss können den Organismus empfindlich stören und gehen manchmal mit schweren Erkrankungen einher. 

 

Ein Eisenmangel äussert sich häufig mit chronischer Müdigkeit, Schwindel, Blässe, Kopfschmerzen und verminderter Belastbarkeit.

 

Zu viel Eisen im Blut macht sich ebenfalls durch Müdigkeit und Konzentrationsschwäche bemerkbar. Zudem kann es zu einer Bronzefärbung der Haut und zu Gelenkbeschwerden kommen.

 

Eisen kommt im Organismus im roten Blutfarbstoff, im Muskeleiweiss und in zahlreichen Enzymen vor.

In den roten Blutkörperchen transportiert es den Sauerstoff, ausserdem spielt das metallische Element eine Rolle bei der Energiegewinnung und der Herstellung zahlreicher wichtiger Stoffe.

 

Wenn der Mensch Eisen über die Nahrung aufnimmt, gelangt nur ein kleiner Teil über die Darmzellen in das Blut. Das restliche Eisen wird wieder ausgeschieden. Im Blut bindet sich das Eisen an ein Eiweiss, das sogenannte Transferrin. Es bringt das Spurenelement in verschiedene Organe und Gewebe. Soll das Eisen gespeichert werden, wird es an das Eiweiss „Ferritin“ gebunden und in dieser Form in den Organen abgelagert.

 

Natürliche Verluste erfolgen vor allem über die Hautschuppung und die Abschilferung der Zellen an der Magen-Darm-Schleimhaut; bei Frauen kommt ein nicht unerheblicher Teil durch den Blutverlust bei der Menstruation hinzu.

 

Eisen in Lebensmitteln

Eisen kommt sowohl in pflanzlichen als auch tierischen Lebensmitteln vor; zum Beispiel in grünem Blattgemüse, Nüssen, Getreide und Fleisch. Allerdings kann der Körper das in tierischen Produkten enthaltene Eisen besser verwerten.

 

Durch die gleichzeitige Einnahme von Vitamin C (Orangensaft) lässt sich die Eisenaufnahme im Darm erhöhen.

 

Kalzium, Phosphor und Stoffe in Schwarztee und Kaffee verschlechtern die Eisenaufnahme aus der Nahrung.

Empfohlene Tagesdosis Eisen

Die empfohlene Tagesdosis Eisen liegt bei zehn Milligramm für Männer und 15 Milligramm für Frauen (im gebärfähigen Alter).

 

Diese Tagesdosis Eisen ist zum Beispiel enthalten in

 

·       100 g Schweineleber

 

·       150 g Sesam

 

·       200 g Weizenkeime

 

·       200 g Hülsenfrüchte

 

·       350 g Nüsse

 

·       350 g Vollkornmehl

 

·       400 g Spinat

 

·       750 g Muskelfleisch

 

 

        Wenn du also blass bist, nicht in die Gänge kommst, immer müde bist, dich schlecht ernährst, chronische Schmerzen hast und Medikamente einnimmst, Schwindel hast, dich nicht konzentrieren kannst; dann beharre bitte beim nächsten Arztbesuch darauf dass er dein Blut genau untersucht.

 

Auch wenn er es schon mal gemacht hat, es kann durchaus sein dass deine Werte plötzlich ganz anders ausfallen als noch vor 4 Wochen.