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Avocado

Avocado

 

Avocados wachsen auf Bäumen welche bis zu 20 Meter gross werden können.

Die Avocado ist aus botanischer Sicht eine Beere, sie kann klein wie eine Birne sein, aber auch Kindskopfgrösse erreichen. Die grossen Sorten gelangen aber kaum in den Handel da sie nicht so gut lagerfähig sind.

 

Die Avocado ist, gemeinsam mit der Olive, die fettreichste Frucht, weshalb sie auch einen höheren Kaloriengehalt aufweist.

 

Entgegen der grossen Meinung wirkt sich das nicht negativ auf den Cholesterinspiegel aus, da in Avocados viele einfach ungesättigte Fettsäuren sind, die dafür bekannt sind, den Cholesterinspiegel positiv zu beeinflussen.

Sie enthält allerdings auch gesättigte Fettsäure, dabei handelt es sich allerdings um Palmitinsäure, die den Cholesterinspiegel nicht wirklich erhöht.

Allerdings ist nicht geklärt, ob ein hoher Cholesterinspiegel in jedem Fall gesundheitliche Probleme macht.

 

Eigentlich könnte man sowohl den Kern als auch die Schale essen, aber da in beiden Persin enthalten ist, wenn auch nicht in grossen Mengen, sollte das mit Vorsicht getan werden.

 

Die Schale der Hass-Avocados, das ist die Sorte die wir normalerweise in unseren Läden finden, sollte allerdings nicht gegessen werden.

 

Besonders ideal zum Verzehr der Schale sind die neuen Cocktail-Avocados. Sie sehen aus wie Minigurken und sind zudem kernlos.

Dass die Avocado dazu aus Bio-Landwirtschaft stammen sollte versteht sich von selbst.

Avocados gelten als Superfood, da sie auf Grund ihres hohen Fettgehalts sehr gut sättigen.

Sie sollte deshalb ein wichtiger Bestandteil der veganen Ernährung und der Rohkosternährung sein.

 

Sie verwandeln Salate in eine vollständige Hauptmahlzeig, sind schnell verzehrfertig und versorgen uns mit verschiedenen Nährstoffen und Vitaminen ohne uns zu schädigen.

 

Avocados werden nur roh gegessen, erhitzt man sie, verlieren sie ihr Aroma.

 

Beim Kauf von Avocados sollte man darauf achten dass sie noch nicht zu weich sind, da sonst die Gefahr besteht, vor allem wenn man sie nicht sofort verwenden möchte, dass sie rasch verderben.

Ausserdem ist das ein Hinweis darauf, dass sie schon länger im Laden liegen und evtl. nicht sachgemäss gelagert wurden und schnell mal nicht mehr geniessbar sind.

Avocados werden normalerweise direkt ab Baum gepflückt und kommen noch unreif in die Läden.

 

Am besten kauft man also härtere Avocados.

Gelagert werden sie am besten, gemeinsam mit einem Apfel in einer Papiertüte oder in Zeitungspapier eingewickelt, bei normaler Zimmertemperatur, allerdings keinesfalls direkt in der Nähe einer Heizquelle. Der Apfel fördert die Reifung, indem er ein sogenanntes Reifegas ausströmt.

Bevor man eine Avocado aufschneidet, sollte man sich sicher sein, dass sie richtig reif ist, denn sobald eine Frucht angeschnitten ist, reift sie nicht mehr nach.

Wenn man auf angeschnittene Avocados ein bisschen Zitronensaft oder Essig träufelt, verhindert das die Verfärbung. Diese kann dann in einem verschliessbaren Behälter im Kühlschrank aufbewahrt, sollte allerdings am nächsten Tag verbraucht werden.

 

Avocados können auch eingefroren werden, allerdings am besten in pürierter Form, vermischt mit ein bisschen Zitronensaft. So sind sie gut fünf Monate haltbar.

 

Braune oder schwarze Stellen im Avocado Fruchtfleisch bedeuten, dass zwischen Schale und Fruchtfleisch Luft dazugekommen ist. Dies führt zu Verderb. Man kann die verfärbten Stellen allerdings gut entfernen und den Rest noch essen.

Solange man nicht vorhat die ganze Frucht zu verwenden, sollte man allerdings den Kern nicht vollständig entfernen.

 

Hier ein ganz einfaches Rezept:

Avocado – Schoko – Creme mit Himbeeren:

 

·       ½ Avocado

 

·       1 Banane

 

·       3 Datteln

 

·       100 ml Sojamilch

 

·       1 EL Kakao

 

·       6 Himbeeren

 

Avocado und Banane schälen, in grobe Stücke schneiden. Datteln entkernen, klein schneiden und alles mit Sojamilch und Kakao im Standmixer pürieren.

In 2 kleine Schüsseln füllen, mit Himbeeren belegen und eventuell mit Zitronenthymian oder Zitronenmelisse garnieren.