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10 Tipps gegen Schmerzen

Zehn Tipps gegen Schmerzen

 

Der Erfolg einer Schmerzbehandlung und somit eine Verbesserung der gesamten Lebensumstände, sind in hohem Masse von der Mitwirkung des Betroffenen abhängig.

 

Wer wirklich gesünder werden und eine bessere Lebensqualität erreichen möchte, wird nicht darum herum kommen, Selbstverantwortung und Eigeninitiative zu übernehmen.

 

Wie umfangreich diese erfolgen und welche Massnahmen und Möglichkeiten angezeigt sind, hängt vom Beschwerdebild und der Persönlichkeit des Patienten ab.

 

Eine gesundheitsfördernde Lebensweise, die eine nährstoffreiche Ernährung, Stressreduzierung, Meiden von Überanstrengungen, regelmässiger Bewegung und Verzicht auf Alkohol und Zigaretten beinhaltet, ist bei Schmerzpatienten unbedingt anzuraten.

 

1.     Mit kaum einer andern Massnahme lässt sich der Krankheitsverlauf von Schmerzen so tiefgreifend beeinflussen wie mit der Ernährung. Besonders eine Nährstoffreiche und pestizidfreie Ernährungsweise, bei der persönliche Nahrungsmittelintoleranzen berücksichtigt werden, ist sehr effektiv.

 

 

 

2.     Genügend Schlaf ist das A und O um Stress und Verspannungen zu vermeiden.

 

Ausreichend Schlaf, zwischen 7  und 9 Stunden pro Nacht, haben grossen Einfluss darauf. Und zwar schon darauf achten bevor man in den Strudel von schlaflosen und durchwachten Nächten gezogen wird.

 

 

 

3.     Verordnete Medikamente regelmässig einnehmen, aber vielleicht auch mal hinterfragen ob es Alternativen gibt, und den Arzt darauf ansprechen, auch wenn der nicht sehr erfreut darüber sein wird. Dosierungen und Einnahmezeit nur nach Absprache mit ihm ändern.

 

 

 

4.     Den eigenen Körper regelmässig beobachten hinsichtlich jeglicher Veränderung. Dokumentieren, Tagebuch führen und dies mit zu den Arztterminen mitnehmen, vor allem zu Terminen mit Spezialisten und Versicherungsärzten. Aber auch nicht zu verbissen auf den Körper schauen, sonst kann es sein dass man sich nur noch mit den Schmerzen und deren Auswirkungen befasst, und das hilft garantiert niemandem.

 

 

 

5.     Trotz Schmerzen und Erschöpfung regelmässige körperliche Aktivitäten in den Tag einplanen. Dies wirkt sich bei den meisten positiv auf die Schmerzen aus und hebt die Stimmung um einiges, man ist zufriedener und fühlt sich nachweislich besser.

 

 

 

6.     Aufenthalte in ungesunder Umgebung vermeiden. Das gilt für das Wohnumfeld, das nicht gerade an einer dicht befahrenen Strasse oder in der Nähe von Müllverbrennungsanlagen oder Krematorium sein sollte. Gilt aber auch für Menschen; auch wenn es noch so weh tut, manchmal ist es notwendig sich von gewissen Menschen zu verabschieden damit man wieder einen Schritt weiter kommt.

 

 

 

7.     Für Ablenkung sorgen. Nicht immer nur daran denken wie schlecht es einem gerade geht, positiv denken und sich mit bestimmten Aktivitäten ablenken. Das kann ein Hobbie sein oder auch nur Kreuzworträtsel, Computerspiele, malen, Musik machen oder hören, spazieren gehen, mit der Nachbarin unterhalten oder der besten Freundin telefonieren…

 

 

 

8.     Wenn Symptomveränderungen nicht in Zusammenhang mit einer veränderten Therapie stehen, begib dich auf die Suche nach der Ursache. Überlege dir, wo du dich aufgehalten hast als sich der Zustand verändert hat. Wie war die Umgebung, was es dort hektisch, laut, stickig? Eine lange Autofahrt hinter dir, lange irgendwo gestanden, wie war die Temperatur, was hast du gegessen?

 

 

 

9.     Alles vermeiden was dir nicht gut tut. Wenn du schon weisst dass dir bestimmte Dinge nicht gut tun, dann lass es deinen Schmerzen zuliebe sein. Falls du rauchst, wird es höchste Zeit damit aufzuhören. Die Vergiftungen die du deinem Körper immer wieder zufügst können zu einen grossen Teil für deinen Schmerzen verantwortlich sein.

 

 

 

10.  Regelmässig zu den Kontrolluntersuchungen gehen, auch wenn man den Sinn nicht so sieht und man sich fragt was das bringen soll. Erstens kann die Entwicklung der Erkrankung so besser verfolgt und gehandelt werden und zweitens hat man so gerade für die Versicherungen und die Bürokratie jederzeit etwas in der Hand.

 

Es ist erstaunlich was diese scheinbar so unwichtigen und nebensächlichen Dinge bewirken können.