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Basilikum

Basilikum – ein ganz besonderes Kraut

 

Das Basilikum kann als der Inbegriff der italienischen Küche bezeichnet werden. Das Gewürz harmoniert extrem gut mit allen Gerichten, die Knoblauch, Paprika, Tomaten und Olivenöl enthalten.

 

In Bezug auf andere Gewürze zeigt das Basilikum jedoch einen sehr dominanten Charakter und tritt am liebsten als Primadonna in Erscheinung.

 

Mit Oregano oder Majoran ist das Basilikum jedoch durchaus bereit, eine verführerische Liaison einzugehen.

Zu den bekanntesten Basilikum-Gerichten zählen die Caprese, ein Salat aus Tomaten und Mozzarella, und natürlich der Pesto alla Genovese, wo das Basilikum eindeutig die Hauptrolle spielt.

 

Der Begriff Pesto kommt übrigens vom italienischen Wort "pestare" (zerstampfen). Dies deutet darauf hin, dass die Sosse früher immer in einem Mörser hergestellt wurde – heute wird oft ein Pürierstab oder Mixer verwendet.

 

Eine wahre Delikatesse ist ein Pesto aber nur dann, wenn er frisch zubereitet wird. Industriell hergestellter Pesto wird nämlich meist durch Konservierungsstoffe haltbar gemacht und auch das Aroma lässt in den meisten Fällen zu wünschen übrig.

 

Abgesehen von den allbekannten Basilikum-Rezepten gibt es jedoch zahllose weitere Möglichkeiten, um das Beste aus dem unverwechselbaren Gewürz rauszukitzeln.

 

Basilikum haltbar machen:

 

Basilikumöl

Im Vergleich zu anderen mediterranen Kräutern wie Salbei oder Rosmarin hat das Basilikum den Nachteil, dass es beim Trocknen das

Aroma verliert. Aus diesem Grund finden in der Regel die frischen Blätter Verwendung.

 

Es gibt aber dennoch Wege, um das das Basilikum haltbar zu machen und das Aroma zu konservieren. Man kann das frische Kraut entweder einfrieren, daraus Pesto bereiten oder ein schmackhaftes Basilikumöl herstellen.

 

Hierfür zerkleinert man etwa eine Hand voll Basilikumblätter und gibt sie in eine dunkle, verschliessbare Flasche.

500 ml kaltgepresstes Olivenöl in die Flasche geben und das Basilikumöl bei gelegentlichen Aufschütteln an einem warmen Platz stehen lassen, damit es durchziehen kann.

Entscheidend ist, dass die Blätter stets vollständig mit Olivenöl bedeckt sind, da sonst Schimmelgefahr besteht!

Dann wird das Basilikumöl z. B. durch ein Tuch filtern, wieder in eine Flasche gegossen und kann somit im tiefsten Winter Sommergefühle auf den Tisch zaubern.

 

Abgesehen von den Blättern können auch die kleinen bläulich-schwarzen Basilikumsamen genossen werden.

 

Bald ist es wieder soweit, Basilikum kann im Garten oder in einem Topf angepflanzt werden.

Was er gar nicht mag ist Kälte, Schatte und Trockenheit, bei Sonne und Wärme hingegen kann er richtig schön gedeihen, und genügend getränkt, explodiert er in der heissen Jahreszeit regelrecht