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Nordic Walking

Nordic Walking

 

Spätestens wenn der Frühling da ist, wird es Zeit, die guten Vorsätze, die man zu Beginn des Jahres gefasst hat, in die Tat umzusetzen.

Für viele bedeutet dies, sich mehr körperliche Bewegung zu verschaffen.

Die einen wählen den Vita-Parcours, die andern beginnen zu joggen, holen ihr Fahrrad raus und andere wiederum greifen zu Stöcken und gehen das Training etwas gemütlicher an.

 

Nordic Walking eignet sich besonders gut als Einsteigersport für Untrainierte, für Übergewichtige und auch für ältere Menschen, das es sich um ein sehr gelenkschonendes Training handelt.

 

Beim richtigen Einsatz der Stöcke wird, im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten, der ganze Körper gefordert, das heisst; Beine, Rumpf und Arme werden trainiert.

 

Es macht Sinn mit einem langsamen Tempo zu beginnen.

Wer schnell ausser Atem gerät, sollte einen Gang herunterschalten oder eine kleine Pause einlegen.

Die Dauer des Trainings ist zu Beginn wichtiger als das Tempo.

 

Ein gutes Mittel um die Atmung zu kontrollieren ist die Atem-Schritt-Regel. Dabei sollte man versuchen, vier Schritte lang einzuatmen und vier Schritte lang auszuatmen.

 

Wer sich nicht mehr flüssig mit seinem Trainingspartner unterhalten kann ist definitiv zu schnell unterwegs.

 

Mittelfristig sollte das Ziel sein, drei – bis viermal pro Woche jeweils mindestens 45 Minuten lang zu walken.

Je öfters man unterwegs ist umso einfacher und umso besser kann man das Tempo steigern. Auch hier gilt Übung macht den Meister. Oberstes Ziel ist es sich wohl zu fühlen.

 

Aber auch hier gilt; man sollte nicht ohne richtige Kenntnisse loslaufen:

Wichtig ist, dass die Stöcke möglichst natürlich eingesetzt werden.

Viele machen den Fehler, dass sie zu wenig Druck auf die Stöcke geben und diese zu weit vor dem Körper einsetzen. Dadurch kann kein Schub gegeben werden und es werden weniger Muskeln des Oberkörpers einbezogen.

Folge: Das Training verliert an Effizienz.

 

Das Verletzungsrisiko bei Nordic Walking ist gering.

Es können allerdings, bei falscher Ausrüstung, wie falsche Schuhe oder ungeeignete Stöcke, Überbelastungsbeschwerden an Knien, Hüften oder Ellbogen auftreten. Eine gute Beratung oder der Besuch eines Kurses mache also durchaus Sinn.

 

Durch das Training an der frischen Luft gelangt mehr Sauerstoff über die Lungen in das Blut, was eine verbesserte Versorgung aller Körperorgane zur Folge hat. Das lässt Erschöpfung und Müdigkeit schnell verschwinden.

Regelmässiges Training verbessert die Durchblutung des ganzen Körpers, stärkt das Herz und trainiert den Kreislauf.

Da es sich bei Nordic Walking um eine Ausdauersportart handelt, wird nicht schnelle Energie verbraucht, sondern der Körper greift auf die langsamen Energiereserven zurück, die Fettpolster.

Nordic Walking kräftigt die Muskulatur, macht sie elastisch und löst schmerzhafte Verspannungen.

 

Auch die Seele kommt dabei nicht zu kurz: ist man ein bisschen achtsam unterwegs, nimmt man Geräusche, Düfte, Tiere und Farben intensiver wahr.