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Metabolisches Syndrom

Stoffwechsel-Zeitbombe – Metabolisches Syndrom

 

Bequem und angenehm, das ist der heutige Alltag für die meisten Menschen in den Industrienationen.

 

Essen im Überfluss und technischer Fortschritt, der vielen Berufstätigen die körperliche Arbeit erspart, kurz; wir essen zu viel und bewegen uns zu wenig.

Übermässige und ungesunde Nahrungsaufnahme zum einen, und körperliche Inaktivität zum anderen, führen zwangsläufig zur Gewichtszunahme.

Vor allem diejenigen, deren Fett sich im Bauchbereich ansammelt, haben ein erhöhtes Risiko, an einem metabolischen Syndrom zu erkranken, was oft auch als „tödliches Quartett“ bezeichnet wird.

 

Der Begriff „matabolisches Syndrom“ beschreibt das gemeinsame Auftreten von Störungen in der Blutzucker-Regulation (Diabetes/Zuckerkrankheiten oder Vorstufen davon), Bluthochdruck, krankhaften Verschiebungen im Cholesterin-Profil und bauchbetontes Übergewicht.

 

Jede einzelne dieser Erkrankungen ist gefährlich.

 

Treffen sie aufeinander, schaukeln sie sich gegenseitig auf. Das metabolische Syndrom ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entwicklung von Arteriosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Hirnschlag.

Es kann aber auch das Krebsrisiko erhöhen und diverse Folgeerkrankungen am Bewegungsapparat nach sich ziehen.

Neben Herz und Hirn sind verschiedene Organe wie Leber, Nieren und die Sinnesorgane bedroht.

 

Das metabolische Syndrom entwickelt sich leider schleichend und bereitet den Betroffenen keine Schmerzen. Die Diagnose wird deshalb oft verzögert gestellt, wenn bereits Organschäden oder Folge-Erkrankungen aufgetreten sind.

 

Bewegungsmangel, ungünstige Ernährungsgewohnheiten sowie die Mass – und Rastlosigkeit, sprich Stress, des modernen Lebens sind Treiber des metabolischen Syndroms.

Meist bekommt man die Diagnose eher zufällig bei einem Routineuntersuch beim Hausarzt.

 

Hat man allerdings schon Übergewicht und den Verdacht auf Bluthochdruck, oder sind in der Familie Hirnschlag, Bluthochdruck oder Diabetes bekannt, sollte man sich spätestens ab 40 regelmässig untersuchen lassen.

Wenn man das früh genug erkennt, hat man die Möglichkeit dem gegenzusteuern; sei es mit regelmässiger Bewegung, berufliche Veränderung und angepasster Ernährung.

 

Was die Ernährung angeht, da sollte man eher auf Qualität als Quantität schauen.

 

In vielen Familien ist der sogenannte Familientisch längst verschwunden. Jeder nimmt sich was und wann er will und wenn nichts im Haus ist wird Fast Food geholt oder zwischendurch mal was Süsses reingestopft.

 

Untersuchungen zeigen, dass die mediterrane Ernährungsform ein schützender Faktor ist.

Viel farbiges Gemüse, Nüsse, Olivenöl und Fisch statt Fleisch, gepaart mit frischen Salaten und Kräutern machen diese Ernährungsform aus.

 

Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sagen dass ich mit solchen Nahrungsmitteln alleine meinen Hunger nicht bezwingen kann, da knurrt mir innert kurzer Zeit wieder der Magen. Ich brauche noch eine echte Portion Eiweiss dazu und vor allem meine Nahrungsergänzungen, sonst geht das ganze Karussell wieder von vorne los.

 

Hast du Fragen zu diesen Themen? Dann melde dich, ich bin gerne für dich da.