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Sorgenkarussel

Das liebe Sorgenkarussel

 

Du kannst oft nicht einschlafen oder dich entspannen abends?

Den ganzen Tag bist du müde, am Abend wie erschlagen und doch findest du deinen Schlaf nicht, weil sich dein Kopf einschaltet sobald du abschalten möchtest?

 

Möglichkeiten sich Sorgen zu machen gibt es viele:

·       Sorgen um den Arbeitsplatz

 

·       Um einen geliebten Menschen

 

·       Um die Finanzen

 

·       Um den Nachbarn, was er wohl von uns denkt

 

·       Streit mit den Kollegen

 

·       Meinungsverschiedenheit mit dem Partner

 

·       Ärger mit den Kindern

 

·       Schmerzen die nicht weniger werden

 

·       Ums Wetter….                               

Das Dumme ist nur, bekommen die Sorgen zu viel Aufmerksamkeit, verhaken sie sich dermassen in unseren Gedanken, dass wir an nichts mehr anderes denken können.

 

Ich weiss aus eigener Erfahrung wie das ist, wenn das Sorgenkarussel losgeht, sobald man sich im Bett eingenistet hat. Und wenn dann die Sorgen endlich in den Hintergrund fallen beginnen die Schmerzen…..

 

Ist es denn wirklich nötig sich um so viele Dinge zu sorgen?

 

Wie man dem ein bisschen entgegenwirken kann:

 

Erstell eine Sorgen-Bestandsaufnahme: über 3 Tage lang alle Sorgen aufschreiben, schauen was dich wirklich beschäftigt, was wirkliche Sorgen sind…

Charakteristisch ist, dass immer dieselben Sorgen auftauchen…

 

Schau die die Sorgen mal genauer an, unterscheide zwischen sinnvollen Sorgen oder unnötigen Sorgen.

 

Die Gesundheit oder die Finanzlage ist sicher eine sinnvollere Sorge als zu grübeln wieso der Nachbar heute so mies drauf war…

Sinnvolle Sorgen erkennt man, indem man sie akzeptiert und handelt.

 

Schreib die sinnvollen Sorgen auf. Wende dich jeder Sorge zu, mach einen Plan, wie und in welcher Zeit du sie angehen kannst.

Beispiel: Ich erstelle morgen gleich einen Vorsorgeplan damit ich mir keine Sorgen mehr über die Finanzen machen muss.

 

Erst wenn du Punkt für Punkt der sinnvollen Sorgen abgehakt hast wende dich den unnötigen Sorgen zu.

Beobachte was der Auslöser ist.

Ist es das dauernde Negativdenken des Partners, oder ziehen mich Mitmenschen in meinem Umfeld runter?

Da hilft nur eines: diese Auslöser radikal vermeiden, auch wenn das manchmal bedeutet sich von etwas zu verabschieden.

 

Führe eine „Sorgenzeit“ ein. Reservier dir dafür täglich 10 Minuten.

Gewöhn dich daran, nur in dieser Zeit zu grübeln. Mach es dafür aktiv und ernsthaft.

Wende dich jeder Sorge zu und frage dich wie wichtig sie in 10 Tagen, in 10 Wochen oder in 10 Monaten sind.

 

Drängen sich die Sorgen ausserhalb dieser Zeit auf und spielen verrückt, dann wackle mit den Zehen!

Das ist kein Witz, denn um mit den Zehen zu wackeln braucht das Gehirn Energie. Und die beschafft es sich, indem es das Gedankenkarussell stoppt. Ausserdem entspannt sich die Muskulatur durch die Bewegung der Zehen.

 

Ich für meinen Teil habe mir angewöhnt, sobald es losgeht, mir meine Sorgen aufzuschreiben. Es liegt immer ein Notizblock und Stift neben dem Bett, so kann ich direkt alles wieder abgeben was mich belastet und schlafe seitdem bedeutend ruhiger.