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Wasser

Es muss nicht immer nur Wasser sein

 

Wasser ist neben Sauerstoff  der zweitwichtigste Stoff, den wir zum Leben benötigen

 

Überall wird empfohlen, dass man mindestens 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken soll, da dies das Ausschwemmen unserer überflüssigen Produkte wie Schlacken und Gifte unterstützt, den Stoffwechsel aktiviert und somit die Nährstoffe besser aufgenommen werden können.

 

Das ist richtig, aber mal Hand aufs Herz; das geht eine Zeitlang gut, und irgendwann kann man das Wasserglas nicht mehr sehen.

 

Es gibt viele Menschen, die müssen sich zum Trinken regelrecht zwingen, einfach weil sie  kein Durstgefühl haben.

Andere wiederum könnten dauernd trinken.  

Wenn du dauernd Durst hast, täglich mehr als 4 Liter trinkst, macht es sicher Sinn, beim Arzt mal den Blutzuckerspiegel bestimmen zu lassen.

 

Man kann aber tatsächlich auch zu viel trinken. Wird der Körper mit Wasser überschwemmt, kann es gut sein, dass die Nieren mit dem Abtransport nicht mehr nachkommen, was zu Wassereinlagerungen bis hin zu Nierenversagen führen kann.

 

Trinken in Massen ist immer gut, denn erstens schwemmt es wirklich viel aus, aber vor allem füllt es den Magen, was vor allem für Menschen gut ist, die auf ihr Gewicht schauen wollen.

 

Was allerdings auf Wasser angewiesen ist, das ist unser grösstes Organ, nämlich die Haut.

Sie besteht zu 80 Prozent aus Wasser und speichert damit etwa ein Drittel der gesamten, im menschlichen Körper vorhandenen Flüssigkeit.

 

Die Haut eines erwachsenen Menschen bedeckt, je nach Körpergröße, eine Fläche von bis zu zwei Quadratmetern. Für die Schutz- und Abwehrfunktion gegenüber äußeren Einflüssen und auch für die Wärmeregulation des Körpers hat sie aufgrund ihrer großen Oberfläche eine lebenswichtige Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, sie gut zu unterstützen.

 

Schon das Trinken eines halben Liters Wasser verbessert die Durchblutung der Haut und aktiviert so ihren Stoffwechsel.

 

Wer Wasser trinkt, fördert die Vitalität seiner Haut. Schon etwa zehn Minuten nach dem Trinken wird die Haut besser durchblutet, mit mehr Sauerstoff versorgt und so der Hautstoffwechsel angekurbelt. Die erhöhte Stoffwechselaktivität unterstützt die Schutz- und Abwehrfunktion der Haut. Dieser innere Vitalisierungseffekt macht sich langfristig in einem frischeren Aussehen der Haut bemerkbar.

 

Wer Nahrungsergänzungsmittel, Pülverchen, Tabletten oder sonstige Medikamente nehmen muss, der sollte das mit stillem Wasser vermischen. Kohlensäurehaltiges Wasser hat erstens die Angewohnheit für Aufstossen und Blähungen, inklusive Verdauungsprobleme zu sorgen, andererseits schäumen die Pulver derart auf, dass man sie überall verteilt hat.

 

Doch was für Alternativen hat man, wenn man auch mal ein bisschen Geschmack im Wasser haben möchte?

Zuckerfreien Tee, vermischt mit Fruchtstücken wird auch von Kindern gerne getrunken.

Wer trotzdem das Gefühl hat, dass er etwas Süsses darin braucht; da sind Stevia-Blätter oder Tropfen eine gute Ausweichmöglichkeit. Vermischt mit ein paar Früchten, eine gute Wahl.

 

Ebenfalls eine gute Alternative, vor allem in der wärmeren Jahreszeit, sind Limonaden mit Wasser, Ingwer, Gurke und Zitrone. Dies kann man gut abends ansetzen, über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen und am nächsten Tag geniessen.

Wer keine Zitrone mag, kann auch mal ein paar Scheiben Orangen reinmachen.

Man muss auch nicht alle Zutaten rein tun, kann damit ein bisschen spielen, je nach Geschmack.

Einfach mal ausprobieren, was schmeckt. Man kann z. B. auch Erdbeeren oder Äpfel reingeben, sollte diese allerdings nicht bei Zimmertemperatur rumstehen lassen.

 

Wer es trotzdem ein bisschen gesüsst möchte, der kann, vor allem in der heissen Jahreszeit, Eiswürfel aus Konzentraten machen.

Zum Beispiel aus Sirup, Isostar oder Tee. Selbst Cola, Fanta und Co können eingefroren werden, da allerdings erst die Kohlensäure durch umrühren entfernen.

Diese stark ansetzen, in Eisbehälter abfüllen und dann ein paar davon in das Wasser geben.

 

Viele beklagen sich heutzutage über eine gestörte Verdauung, sind sich aber nicht bewusst, dass sie täglich mehr als einen Liter gesüsste, kohlensäurehaltige Getränke zu sich nehmen. Statt Medikamente für die Beschwerden zu nehmen, die wiederum zu neuen Nebenwirkungen führen, wäre es mal einen Versuch wert, ein paar Tage darauf zu verzichten.

Auch Kaffee, Alkohol, Softdrinks oder Milch zählen zwar zu den Flüssigkeiten, sollten aber als Genussmittel und nicht als Dauergetränk angesehen werden.

 

Symptome von einem Flüssigkeitsmangel:

·       Kopfschmerzen

 

·       Verwirrtheit

 

·       Konzentrationsmangel

 

·       Trockene Haut und Lippen

 

·       Verstopfung

 

·       Mundgeruch

 

·       Herzrasen

 

·       Heisshunger

 

·       Muskel- und Gelenkschmerzen

 

·       Müdigkeit

 

·       Dunkler Urin

 

Wieviel jeder Einzelne trinken soll, hängt von seiner Aktivität und dem Wetter ab.

Wer draussen arbeitet, der braucht vor allem im Sommer mehr Flüssigkeit als jemand, der im Büro sitzt.

Viele bemerken erst abends, dass sie viel zu wenig getrunken haben, und glauben, die noch kompensieren zu können.

Leider ist das nicht so, es bringt dem Körper gar nichts, wenn noch schnell mal 1 Liter Wasser innert 10 Minuten herunterkippen. Der Körper wird mit einem solchen Ansturm gar nicht fertig, und scheidet den grössten Teil davon wieder aus.

 

Der Sommer steht endlich vor der Tür, schauen wir, dass wir genügend Wasser trinken, auch unterwegs immer eine Flasche dabei haben, unsere Gesundheit dankt es uns.