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Salatgurke

Salatgurke

 

Der Sommer ist da, und in vielen Gärten spriessen wieder die Salatgurken, sofern man sie genügend tränkt natürlich.

Ursprünglich kommt die Gurke aus Indien

Die Gurke sieht dem Kürbis und der Melone nicht besonders ähnlich und doch zählen sie alle zu den Kürbisgewächsen.

 

Da von der Gurkenpflanze die Frucht verzehrt wird, zählt die Gurke wie z. B. auch die Tomate, die Paprika und die Aubergine zu den Fruchtgemüsen.

 

Es gibt zahlreiche Gurkensorten, die sich in Bezug auf die Grösse, Form und Farbe sehr voneinander unterscheiden können.

So gibt es nicht nur grüne, sondern auch orange, gelbe und weisse sowie extrem lange oder gewundene Gurken, die eine Länge von bis zu einem Meter erreichen können

 

Es gibt kein Gemüse, das mehr Wasser enthält als die Salatgurke.

Die frische Gurke besteht zu 97 Prozent aus Wasser und ist das wasserreichste Gemüse überhaupt. Sie liefert nur 12 kcal pro 100 Gramm.

 

Sie bewirkt einen regelrechten Frischekick, egal ob als kaltes Gurkensüppchen, als Essiggurke, Schmorgurke oder als Gurkenwasser, zum Trinken.

 

Gurken schmecken aber nicht nur ausgezeichnet, sie fördern auch noch die Gesundheit.

In der traditionellen Volksheilkunde vieler Länder hat die Gurke noch heute einen grossen Stellenwert.

 

Sie wirken entwässernd, beugen Flüssigkeitsmangel vor und befreien vor Giftstoffen.

Durch das Zusammenspiel zahlreicher antioxidativen Stoffe, wirkt die Salatgurke gekonnt der Hautalterung und Krankheiten aller Art entgegen.

Gurken haben einen kühlenden Effekt bei Hautirritationen und lindern Schwellungen

In der Kosmetik ist die Gurke sehr bekannt und kann in Form von Scheiben, Peeling oder Maske bei Hautirritationen eingesetzt werden.

 

Ein weiterer Vorteil der Gurke ist, dass sie zu den basischsten Gemüsearten zählt. Die Gurke trägt demnach dazu bei, ein Übermass an Säuren abzubauen, die durch Genussmittel wie Kaffee und Alkohol, aber auch Fleisch und Stress entstehen.

 

Zu Heilungszwecken werden aber nicht nur die Früchte, sondern auch die Samen und Blätter eingesetzt. In der traditionellen chinesischen Medizin sogar noch zusätzlich der Stamm und die Wurzeln.

Diese helfen, Durchfall und Gonorrhoe zu behandeln und entgiften den Körper.

 

In der Gurke steckt ein ganzes Sammelsurium an Vitaminen und Mineralstoffen.

So sind darin die Vitamine A, B1 Thiamin, B2 Riboflavin, B3 Niacin, B5 Phantothensäure, B6 Pyridoxin , B7 Biotin, B9 Folsäure, Vitamin C und E und K enthalten.

Ausserdem die Mineralstoffe Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Kalium, Natrium, Calcium und Magnesium.

 

Sollte eine Gurke mal bitter schmecken, dann wird davon abgeraten, sie zu verzehren.

Wird sie zu grossem Kältestress, grosser Trockenheit oder stark schwankender Wasserversorgung ausgesetzt, entwickelt sie mehr Cucurbitacine, welches zu Vergiftungen führen kann.

 

Rezept Fenchel-Gurken-Apfelsalat

 

1 Knolle Fenchel / 1 Apfel / 1 kleine Gurke

Saft v. 1 Zitrone / ca. 12 frische Pfefferminzblätter / 2 EL neutrales ÖL /

Nach Belieben: Balsamico bianco, Salz und Pfeffer / ½ TL Currypulver

 

Den Fenchel von den äußeren Blättern und den Stielen befreien, dann halbieren und den harten Strunk herausschneiden. Die Hälften nun nach Belieben vierteln oder achteln und in feine Streifen schneiden. Gurke und Apfel vorbereiten und würfeln und mit dem Fenchel in eine Schüssel geben.

Für das Dressing die Pfefferminzblätter hacken. Zitronensaft, Öl und Gewürze miteinander verrühren und die Minze dazugeben.Das Dressing in die Schüssel zu den Salatzutaten geben und alles gut vermischen.

Am besten etwas ziehen lassen und dann nochmal abschmecken, eventuell auch mit etwas Balsamico würzen. Mit einigen Pfefferminzblättchen und eventuell einem Joghurtdipp servieren.

 

Passt gut als Beilage zu Fisch, gebratenem Fetakäse, oder zum Grillen