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Massieren

Massagen

 

Massagen werden heute sehr oft bei gesundheitlichen Problemen eingesetzt. Es gibt kaum einen Physiotherapeuten der seinen Kunden nicht irgendwo massiert, sei es um irgendeine Muskelverspannung, einen verklebten Nerv zu lösen oder eine Verletzung sanft zu regenerieren.

 

Auch bei chronischen Schmerzen kommen Massagen oft zum Zug.

Allerdings kommt es nicht selten vor dass eine Massage das Problem noch verschlimmert, in der Regel weil der Masseur nicht das Feingefühl hat oder sich schlicht nicht in den Patienten hineinfühlen kann.

Vor allem diplomierte Masseure neigen dazu ihr Können ein bisschen gar intensiv anzuwenden. Das habe ich schon selbst mehr als einmal erleben dürfen; nur um danach mit der Rechtfertigung zu argumentieren dass man halt einfach zu überempfindlich und diese Reaktion gar nicht möglich sei.

 

Grundsätzlich sind Massagen eine vielfältig einsetzbare und wirkungsvolle Möglichkeit, in den betroffenen Körperregionen eine verbesserte Durchblutung zu erzeugen, den Muskeltonus herabzusetzen oder das Bindegewebe zu dehnen.

Auch der Abtransport von schädlichen Substanzen kann gefördert werden.

Auf diese Weise wind ein insgesamt schmerzlindernder Effekt erzielt und das allgemeine Wohlbefinden gesteigert.

 

Wie oben erwähnt ist aber zu beachten, dass durch eine erhöhte Empfindlichkeit, wie gerade Fibromyalgiepatienten sie haben, durch Massagen keine Symptomverbesserung erfahren wird, sondern eher eine Verschlechterung.

 

Leider ist es schwer, eine Massageanwendung bei sehr empfindlichen Patienten erträglicher zu gestalten. Es macht daher Sinn, vor der Behandlung etwas gegen die Schmerzen zu nehmen.

Dies setzt aber eine reibungslose zeitliche Abfolge und klare Absprachen bezüglich Termin und Dauer der Behandlung voraus.

Auch sollte das Für und Wieder gründlich abgewogen werden, wenn Massagen nur unter Medikamenteneinfluss möglich sind.

 

Etwas auf das viele Schmerzpatienten sehr gut ansprechen sind Unterwasserdruckmassagen.

 

Hier erfolgt die Massage, indem der Patient in einer speziellen Badewanne sitzt und mit Wasser aus dem Schlauch massiert wird, welches mit hohem Druck fliesst.

 

Alternativ gibt es moderne Geräte, die ähnlich wie Wasserbetten aussehen.

 

Der Vorteil davon ist, dass der Patient dabei nicht direkt mit dem Wasser in Berührung kommt. Der Körper liegt auf einer Auflage, unter der sich ein starker Wasserstrahl befindet und vom Hals an abwärts bis zu den Füssen massiert.

 

Ähnliche Effekte haben auch in Wasserbecken eingelassene Massagedüsen, durch die der Patient in sitzender Position im Rücken – und Lendenbereich massiert wird.

 

Unterwasserdruckstrahlmassagen kommen insbesondere bei Rückenproblemen, hartnäckigen Verspannungen und Erkrankungen des Bewegung – und Stützapparates in Betracht.

Dabei erfährt der Patient neben der physischen Verbesserung auch noch eine wohltuende Tiefenentspannung.

 

Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen: ausprobieren und selber urteilen. Sofort reagieren wenn etwas nicht gut tut, wenn nötig, auch mal über den Kopf des Arztes hinweg.