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Veränderungen

 

 

Veränderungen

 

 

 

Warum müssen wir immer erst Leid verspüren, bevor wir etwas verändern?

 

Wir nehmen es in Kauf unglücklich und unzufrieden zu sein, anstatt eine Veränderung anzustoßen.

 

Liegt das alleine daran, dass wir Angst vor etwas Neuem und der Ungewissheit haben?

 

Es scheint so, als würden wir lieber beim altbekannten Leid bleiben, als ein unbekanntes Risiko einzugehen.

 

 

 

Eine wirkliche Veränderung nehmen wir nur dann in Kauf, wenn es einfach nicht mehr anders geht.

 

 

 

Zu diesem Zeitpunkt ist der Leidensweg in der Regel schon lang und schmerzhaft.

 

Viele Menschen wissen sogar selbst, dass sie etwas verändern müssen, sie wollen es auch, aber irgendwie geht es eben nicht.

 

 

 

Dies kann im Privatleben sowie auch im beruflichen Umfeld vorkommen. Wenn man zum Beispiel bereits Jahre lang in einer Beziehung steckt, die einen nicht mehr glücklich macht, oder einen Job macht, der einen auslaugt und man unzufrieden ist.

 

Wenigstens hat man überhaupt etwas, das ist immerhin besser als nichts und viele Menschen geben sich damit zufrieden.

 

 

 

Ich habe es dir ja gesagt!“

 

 

 

Wir alle kennen diesen Spruch.

 

Aus Fehlern kann man nur lernen, wenn man sie selbst gemacht hat und selbst mit den Folgen leben muss.

 

Daran ist auch sicherlich nichts verkehrt.

 

Fehler sind wichtig um aus ihnen zu lernen.

 

Anders ist es, wenn man aus Angst Fehler zu machen, gar nichts macht, Probleme einfach ignoriert.

 

Ganz nach dem Motto „aus den Augen aus dem Sinn“ und so lange abwartet, bis wirklich mal etwas schiefgeht.

 

 

 

Kennst du das Gefühl zu hoffen, dass etwas nicht eintritt, aber etwas dagegen unternehmen willst du eigentlich auch nicht?

 

 

 

Die Angst vor dem Neuen und Unbekannten kennt wohl jeder.

 

Allerdings kann uns diese Furcht einiges in unserer Entwicklung zurückwerfen.

 

 

 

Dieser Drang, lieber bei Bekanntem zu bleiben, ist tief in uns verankert und es bedarf einiges an Überwindung, dem zu entgehen.

 

Dies ist Teil einer Überlebensstrategie, die in diesem Ausmass heutzutage nicht mehr notwendig ist.

 

 

 

Darüber hinaus bleiben uns Verluste länger und intensiver im Gedächtnis als Gewinne.

 

So empfinden wir z.B. den Verlust eines miesen Jobs negativer, als die Chance auf einen tollen Job zu verpassen.

 

Der Gedanke, dass alles besser werden könnte steht dabei hinter der Angst davor, dass es ebenso schlechter werden kann.

 

Dabei versteifen wir uns oft auf Dinge die passieren könnten und malen uns die schlimmsten Geschichten aus.

 

 

 

6 Tipps, wie du dagegen angehen kannst:

 

 

 

Sei ehrlich zu dir selber. Was kann dir schon passieren?

 

Wenn eine Veränderung im Nachhinein nicht das Beste war, so kannst du garantiert etwas davon mitnehmen, und wenn es nur die Erkenntnis ist, dass es nicht das Richtige war.

 

 

 

Belastende Situationen sind regelrechte Energiefresser.

 

Genau deshalb solltest du deine Energiereserven nutzen, um das Problem anzupacken und etwas zu verändern. Natürlich passiert das nicht von heute auf morgen, aber wenn du dran bleibst, schaffst du es bestimmt!

 

 

 

Fange mit kleinen Entscheidungen an.

 

Du musst ja nicht sofort den Job kündigen. Versuche, nicht jede Kleinigkeit zu „verdenken“, um am Ende genügend Gründe gefunden zu haben, um etwas nicht zu tun. Probiere es einfach mal aus! „Wer spielt, kann verlieren. Wer nicht spielt, hat schon verloren.“

 

 

 

Kleine Schritte in die richtige Richtung gehen.

 

Grosse Veränderungen, die das Leben massgeblich beeinflussen, erscheinen oft als eine unüberwindbare Barriere.

 

Dieses Gefühl kann einschüchternd wirken und uns überfordern.

 

Kleine Teilziele stossen auf weniger Widerstände!

 

 

 

Schau nicht einfach weg.

 

Ignoriere oder verleugne deine Probleme nicht einfach.

 

Wenn du ein Problem hast oder von Sorgen geplagt bist, schiebe es nicht bei Seite, so wird der Druck nur größer. Nimm es an und mache etwas dagegen, auch wenn dies viel Kraft und Mut in Anspruch nimmt. Es zahlt sich aus, denn es macht dich stärker!

 

 

 

Präventive Massnahmen einzuleiten kann in jeder Lebenslage ein gutes Gefühl verschaffen. Egal ob du deine Mitarbeiter vor Belastungen schützen, jährlich zur Vorsorgeuntersuchung gehen, dich vor Zecken impfen lassen, deine Ernährung umstellen, mehr Sport machen willst, tue es, denn es fühlt sich gut an.

 

 

 

Höre doch mal in dich hinein.

 

Bist du bereit für eine Veränderung?